BVB trainiert lange Bälle und handlungsschnelle Torabschlüsse

Koordinativer Aufgalopp

Das Training startete um 15:45. Nach kurzem Einlaufen fanden sich die Feldspieler vor einem kleinen Dribbel- und Koordinationsparcours zusammen. Die Torhüter wurden separat von Torwarttrainer Wolfgang de Beer aufgewärmt. Die Athletiktrainer kümmerten sich derweil um das Aufwärmen der Profis. Es sollte durch einen abgesteckten „Hütchenwald“ frei zur anderen Seite gedribbelt werden.

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Gleichzeitig starteten die Spieler der gegenüberliegenden Gruppe mit verschiedenen koordinativen Aufgaben durch die jeweils links und rechts des Parcours gelegenen Koordinationsleitern. Nach der Leiter sollten die Spieler um eine Stange laufen, um einen Pass in den Lauf zu erhalten und wieder zur Startposition zu dribbeln. Dies geschah im lockerem Tempo um den Körper aufzuwärmen und koordinativ auf das weitere Training vorzubereiten.

Nach einer Dehnpause, um die Muskeln locker zu machen, wurde eine weitere Runde derselben Übung durchgeführt mit leicht erhöhtem, jedoch weiterhin mäßigem Tempo.

Gruppe 1: Spaß und Regeneration – Dortmunder Rondo

Nach dem Aufwärmen wurde die Mannschaft in 2 Gruppen eingeteilt, welche sich 10-15 Minuten mit Rondo in Bewegung hielten. Bei dieser Übung stand mehr der Spaß und die Regeneration im Vordergrund. Die Spieler Schmelzer, Sokratis und Toprak drehten für sich einige Runden um den Platz und nahmen am weiteren Training nicht mehr teil.

Der noch angeschlagene Kagawa absolvierte abseits der Mannschaft ein individuelles Lauftraining, um sich wieder für das Mannschaftstraining fit zu machen. Die Gruppe um Reus, Batshuayi, Pulisic und co. Beendeten nach dem Rondo auch für sich die Trainingseinheit.

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Gruppe 2: Schnellkräftige Torschussübung mit Volleyabnahmen und doppeltem Abschluss

Die andere Gruppe um Götze, Schürrle, Yarmolenko etc. machte sich derweil bereit für den Torschuss. Es wurden mehrere Übungen durchgeführt, wofür die Gruppe nochmals in 2 Gruppen aufgeteilt wurde. Die erste Übung beinhaltete einen doppelten Abschluss. Nach kurzem Sprint vom Pfosten zum Strafraumrand erhielten die Profis erst einen Pass, den sie mit dem zweiten Kontakt aufs Tor bringen sollten, um dann aufs Tor zuzulaufen und einen zugeworfenen Ball ins Tor köpfen sollten.

Für die Torhüter hieß es hier also schnell zu reagieren, um möglichst beide Bälle parieren zu können. Nach ca. 3-4 Minuten wurden die Gruppen gewechselt. Die gleiche Übung wurde dann von der anderen Seite durchgeführt, um auch den linken Fuß im Schießen zu üben.

Bei der nächsten Torschussübung sollten 2 Spieler abwechselnd von seitlich hinter dem Tor geschlagene lange Bälle volley verwerten. Nach 2-3 Minuten wurden die Spieler ausgetauscht. Einerseits wurden mit dieser Übung lange hohe Bälle geübt, andererseits sollten die Spieler sich Selbstvertrauen für das Derby holen.

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Als letzte Übung spielten die Athletiktrainer Flanken von den Seiten ein, die 2 einlaufende Spieler verwerten sollten. Zum Abschluss legten sich die Spieler noch die Bälle zum Schießen auf die Strafraumlinie bevor es nach ca. 60 min Training zu den Fans ging.

von Bastian Häckh

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