Dortmunder trainieren Handlungsschnelligkeit in engen Raumzonen

Der BVB ging mit klaren Zielen in die Trainingseinheit. Nachdem die Spieler Koordination auf der Leiter und Aufwärmen durch Lauf-ABC durchgeführt hatten, ging es direkt in die erste Übung. 3 Rondos wurden aufgebaut.

Jeder dieser Rondos war sehr klein und eng gehalten. Dort spielten die Spieler in Gruppen 4 vs. 2. Dabei durfte immer nur jeder 2 Spieler 2 Kontakte nehmen, ansonsten wurde direkt gespielt. Man musste sich mit Ball früh orientieren, wen man anspielen konnte, um mit wenig Kontakten auszukommen und die beiden Spieler in der Mitte nicht an den Ball kommen zu lassen.

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Viele kleine Bewegungen der Mitspieler waren nötig um sich freizulaufen. Doch diese waren in diesem engen Feld sehr wichtig. So war immer viel Bewegung drin. Technische Raffinesse und Genauigkeit beim Passspiel war auch gefordert, um den Ball solange wie möglich in den eigenen Reihen zu halten.

9 vs. 7 für die ballbesitzende Mannschaft

Nun wurde das Feld vergrößert und 2 Mannschaften gebildet, wobei immer 2 zusätzliche Spieler als “freie Spieler” umherliefen, um als Anspielstationen für die ballbesitzende Mannschaft zu dienen. So war es immer ein 9 vs. 7 für die ballbesitzende Mannschaft. In dem größeren Feld war es wichtig, aus vielen kurzen Pässen auch immer wieder längere Pässe einzustreuen, um die Seite zu verlagern und aus dem Pressing des Gegners zu entkommen.

Auch hier wurde mit maximal 2 Ballkontakten gespielt, um das Spieltempo zu erhöhen. Dadurch mussten sich auch die Mitspieler schneller freilaufen. Hinzu kam auch das Umschalten nach Ballverlust. Wenn die gegnerische Mannschaft den Ball eroberte, musste der Raum schnell eng gemacht werden, um den Ball möglichst direkt wieder zu erobern.

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Dies erfordert Handlungsschnelligkeit und Übersicht welche Räume zugestellt werden müssen. Für die Mannschaft, die den Ball erobert ist es dann wichtig sich schnell auf dem Feld zu verteilen um größtmöglichst den Platz auszunutzen und viel Raum zu erschaffen.

In der zweiten Runde dieser Spielform wurde noch eine Regel hinzugefügt. Schafft es eine Mannschaft 10 Pässe am Stück untereinander zu spielen, ohne dass ein Gegner berührt, gibt es 1 Punkt. So steigerte sich nochmals die Intensität und das Spieltempo. Die ballbesitzende Mannschaft versucht so viele Pässe wie möglich, in kurzer Zeit zu erzielen, die gegnerische Mannschaft versucht, dies schnellstmöglichst zu unterbinden.

4 vs. 4 im Feld – 8 vs. 8 mit Anspieler

Zum Abschluss der Trainingseinheit kamen die Torhüter dazu. Eine Spielform wurde aufgebaut und 2 Mannschaften wurden eingeteilt (8 vs. 8). Jede Mannschaft wurde wiederum in 2 Teile aufgeteilt. Im Feld wurde 4 vs. 4 gespielt, die restlichen Spieler der Mannschaften verteilten sich an den Seiten- und Torauslinien in der gegnerischen Hälfte und dienten als Anspielstation für die Mitspieler.

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Die Spieler im Feld durften 2 Kontakten nehmen, außen musste direkt mit dem ersten Kontakt wieder ins Feld gespielt werden. Auch bei dieser Spielform kam es auf Handlungsschnelligkeit an. Durch die Mitspieler an den Seitenlinien war die Mannschaft in Ballbesitz immer in Überzahl.

So konnte ein Mitspieler tief angespielt werden, dieser lässt den Ball in die Mitte klatschen auf einen nachstartenden Spieler im Feld, der dann aufs Tor abschließen konnte. Timing ist dabei oft die Schwierigkeit, wenn zu früh oder zu spät gespielt wurde, war meist wieder ein Gegenspieler da oder der Ball wurde verpasst. Die Spieldauer war in kurze Intervalle aufgeteilt. Jedes Spiel dauerte 3 min und war dafür umso intensiver. Danach wurden die Rollen getauscht. Dies wiederholte sich 5-7 Mal.

Autor: urban-coaching.eu

 

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