Freiburger Torabschluss-Übung unter schnellen Situationswechseln

Bei winterlicher Kälte nahmen 27 Spieler, unter denen auch wieder Mike Frantz war, am öffentlichen Training des SC Freiburg teil, das sich wie schon einmal zu beobachten auf den Torabschluss nach vorausgehender Flankaktion fokussierte.

Viel Bewegung zum Einstieg in die Einheit

Auch dieses Mal liefen sich die Spieler des SC gemeinsam warm, mobilisierten und dehnten sich selbständig, bevor die Einheit mit den Übungen startete. Um der Kälte entgegenzuwirken und die Spieler auf die Hauptübung des Trainings vorzubereiten bot es sich an, den Ball wieder in intensiven „Eckle“ laufen zu lassen.

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Das Überzahlspiel auf engstem Raum eignet sich nicht nur, um die Konzentration der Spieler zu wecken, sondern auch durch die bewegungsreiche Gestaltung des Spiels den Kreislauf und die Muskulatur in kurzer Zeit zu erwärmen und z.B. auf intensivere Schussübungen vorzubereiten. Die aktiven Pausen zwischen den Runden sorgen dafür, dass der Körper zwar eine kurze Erholungsphase hat, jedoch bei kalten Außentemperaturen nicht zu stark herunterkühlt.

Torabschluss aus dem Dribbling heraus und nach vorangehender Flanke

An der Hauptübung dieses Trainings nahmen nicht alle 27 Spieler teil. Einige, unter anderem Frantz beschäftigten sich selbständig mit dem Ball und passten sich in unterschiedlich großen Abständen aus der Bewegung heraus zu oder schlugen einige Flugbälle. Gerade bei kalten Wetterbedingungen ist es wichtig, Spieler in der Genesungsphase oder im Wiederaufbau nicht zu großen Belastungen auszusetzen.

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Sofern Übungen auf dem Plan stehen, bei denen die Muskeln durch längere Wartephasen (wie beim Anstehen für den Torabschluss) auskühlen können, besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko, sodass es geschickt ist, diese Spieler über die individuelle Trainingsintensität nach eigenem Empfinden mitentscheiden zu lassen.

Die Torabschluss-Übung gestaltete sich wie folgt:

Ein Spieler beginnt mit einem Dribbling um die versetzt platzierten Dummies, woraufhin dieser den Torabschluss sucht. Anschließend bietet sich dieser sofort in Richtung Mitte seinem Mitspieler als Passstation an. Der Spieler von rechts spielt einen Ball zu dieser Passstation, von welcher der Ball in ein durch Hütchen begrenztes Feld klatschen gelassen wird. In dessen begrenzten Bereich muss der ankommende Angreifer den Ball kontrollieren und hat die Möglichkeit, diesen in eine Richtung mitzunehmen, woraufhin der Abschluss gesucht wird. Im besten Fall kann der Abschluss sofort erfolgen.

Gleich im Anschluss bekommt ein weiterer Außenspieler einen Ball in den Lauf an der Linie entlang gespielt, der vor das Tor geflankt wird. Die zwei Spieler aus den vorherigen Aktionen organisieren sich gemeinsam als Stürmer vor dem Tor und versuchen die Flanke zu verwandeln. Der Trainer kann dabei entweder eine passive, eine aktive oder „halb aktive“ Abwehrrolle einnehmen („halb aktiv“ = aktiv gegen den Ball, passiv gegen die Spieler, sodass diese bei Ballannahme abschließen können und diese letzte Aktion nicht mehr gestört wird).

Durch diesen Aufbau der Übung bekommen die Angreifenden in einem Durchgang gleich mehrfach die Möglichkeit, auf das Tor zu schießen. Darüber hinaus entsteht ein schneller Situationswechsel – aus dem Dribbling, nach aufgelegtem Ball oder nach einer Flanke – für den Torabschluss, sodass die Spieler ihren Aufgaben und den Situationen entsprechend umschalten und mitdenken müssen.

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Torschüsse zum Abschluss der Einheit

Zum Ausklang der Einheit wurde, wie bereits in anderen öffentlichen Einheiten zu beobachten, auf das Tor geschossen. So endete dieses Training wieder mit Spaß und unter lockerer Atmosphäre.

von Irina Schepp

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