Hertha im Trainingsspiel: 5-4-1 gegen 4-4-2

Vor allem das Spiel mit Ball stand beim Training der Hertha diesmal im Vordergrund. Dabei waren auch zwei noch nicht so bekannte Gesichter aus der U23: Jordan Torunarigha und Florian Baak. Beide machten im abschließenden 11vs11-Trainingsspiel aber einen sehr guten Eindruck.

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Torunarigha, 19 Jahre junger Innenverteidiger, machte vor allem durch seine starke Zweikampfführung auf sich aufmerksam. Außerdem besitzt er viel Qualität im Spielaufbau, das wurde durch seine starken Diagonalbälle deutlich. Baak, erst 17 Jahre, sammelte vor allem durch sein gutes Stellungsspiel Pluspunkte.

Es fehlten die angeschlagenen Per Skjelbred und Mitchell Weiser, wobei Letzterer aber zumindest ein Lauftraining absolvierte. Außerdem nicht mit dabei: Sebastian Langkamp, John Brooks, Niklas Stark und Fabian Lustenberger.

Intensives Torwarttraining

Unter Leitung von Torwarttrainer Zsolt Petry stand für die Hertha-Keeper ein intensives Trainingsprogramm auf dem Plan, während die Feldspieler mit ausgiebigen Dehnübungen beschäftigt waren. (s. Fotos und Videos).

Zunächst wurden die Torhüter von Petry bzw. ihren Torhüterkollegen auf Hüfthöhe warmgeschossen.
Danach ging es mit folgender Übung weiter (s. Video):

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Daraufhin folgte die Übung in leicht abgewandelter Form (s. Video):

Nach dem etwa 30-minütigen speziellen Torwarttraining ging es dann mit einem lockeren Passtraining weiter. Hierbei wurde vor allem auf einen sauberen Diagonalpass Wert gelegt.

Die insgesamt 18 Feldspieler tummelten sich wild auf einem Platz umher, jeweils in Zweier-Teams. Sie mussten sich dann Diagonalpässe zu spielen, sich jedoch immer frei bewegen, was durchaus eine Herausforderung darstellte. Die 18 Spieler tummelten sich nämlich gerade auf etwa einem halbem Trainingsplatz.

Trainingsspiel in unterschiedlichen Formationen

Danach folgte zum Abschluss des Trainings ein Trainingsspiel 11 gegen 11. Hier war vor allem der Blick auf die taktischen Formationen spannend, denn ein Team spielte mit 5er-Kette und damit hoch stehenden Außenverteidigern, was grundsätzlich nicht das Spiel der Hertha ist. Vor dieser Abwehrreihe agierten Hegeler, Allan, Stocker und Allagui nominell auf einer Linie, wobei Stocker und Allagui immer wieder nach vorne preschten, um die alleinige Spitze, Julian Schieber, zu unterstützen.

Die Aufstellung war folgende (5-4-1): Kraft – Plattenhardt, Torunarigha, Stark, Lustenberger, Pekarik – Hegeler, Allan, Stocker, Allagui –Schieber.

Das gegnerische Team agierte aus einer Viererkette heraus und verdichtete durch eine Viererreihe das Mittelfeld, war deutlich mehr auf Aktion denn auf Reaktion aus. Diese Mannschaft ließ den Ball länger zirkulieren und versuchte anstatt über Konter per Kombinationsfußball vors Tor zu kommen.

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Die Aufstellung war folgende (4-4-2): Jarstein (Körber) – Kurt, Darida, Baak, Mittelstädt – Haraguchi, Kohls, Baumjohann, Esswein – Kalou, Ibisevic.

Beide Teams verteidigten konzentriert und stopften entstandene Löcher nach Ballverlusten schnell wieder. Die Folge: Das Trainingsspiel endete nach 30 Minuten 0:0, auch weil Julian Schieber die Riesenchance vom Strafstoßpunkt liegen ließ (s. Video):

Trainer Pál Dardai hatte ihm vor dem Schuss auch ordentlich Druck gemacht: „Julian, wenn du verschießt, musst die Mannschaft zum Essen einladen.“

Von Kevin Schulte

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