Köln nutzt Länderspielpause zur Festigung konditioneller Grundlagen

Die gute Laune beim Effzeh kann derzeit auch nicht durch widrige Wetterbedingungen getrübt werden. Im nasskalten und nebeligen Kölner Grüngürtel absolvierten die Spieler von Peter Stöger eine der Öffentlichkeit bereits bekannte Einheit. In Abwesenheit der Nationalspieler Hector, Özcan und Mavraj arbeiteten 18 Feldspieler und 3 Torhüter an konditionellen Grundlagen.

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Einlaufen und Sprungkrafttraining

Das reine Athletiktraining zu Beginn der Einheit leitete wie gewohnt Yann-Benjamin Kugel. Auf ein Einlaufen mit diversen Übungen des Lauf-ABC folgten mehrere Stabilisationsübungen. Hierbei wurden Gummibänder zur zusätzlichen Kräftigung von Ober- und Unterschenkelmuskulatur eingesetzt. Es folgten ein- und beidbeinige Sprungkombinationen. Kugel forderte die Spieler dazu auf maximal in die Höhe zu springen. Das wieder vollständige Torwarttrio um Horn, Kessler und Müller absolvierte derweil ein spezifisches Aufwärmprogramm unter Anleitung von Alexander Bade.

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Schnellkraft- und Sprinttraining

Mit Hilfe von Sprintschlitten arbeiteten die Feldspieler im Anschluss an ihrer Schnellkraft. Die Mannschaft wurde hierfür in zwei Gruppen unterteilt. Beide Gruppen standen sich mit einem Abstand von etwa 15 Meter gegenüber. Die verfügbaren Sprintschlitten wurden von den Spielern entweder über Sprung- oder Steigerungsläufe auf die gegenüberliegende Seite gezogen. Daraufhin wurde der Sprintschlitten an einen Mitspieler übergeben.

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Stationstraining in Sechsergruppen

Auf das konditionelle Training folgte das Training in Stationen. Die 18 Feldspieler unterteilten sich in drei Gruppen mit jeweils 6 Spielern. Die Gruppen durchliefen insgesamt drei Übungen. Rehacoach Marcel Abanoz arbeitete mit den Spielern weiterhin an der Physis. In Partnerübungen wurden Seitbewegungen mit Widerstand durchgeführt. Der Fokus lag hierbei auf der ganzkörperlichen Kräftigung und Stabilisation. Die Trainer Schmid und Stöger betreuten währenddessen je eine Torschussübung. Beim Stationswechsel wurden Pausenzeiten von etwa fünf Minuten eingehalten. Die Spieler nutzen diese Zeiten in der Regel für ein gemeinschaftliches Balljonglieren.

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Torschussvarianten von Schmid und Stöger

Die Torschussübungen wurden von jedem Spieler einzeln durchgeführt. Die von Schmid betreute Übung forderte von den Spielern zunächst das überqueren von vier Kipphürden. Im Anschluss musste ein von Schmid gespielter Ball erlaufen werden und es erfolgte ein direkter Torabschluss. Die Spieler absolvierten vier Durchgänge. Je zweimal wurde mit dem linken beziehungsweise rechten Fuß abgeschlossen.

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Bei der Torschussübung von Stöger starteten die Spieler auf Höhe des Strafraums. Der aktive Spieler startete die Übung mit einem Sprint zum Trainer. Unmittelbar vor dem Coach stoppte der Spieler ab. Stöger spielte dann einen Ball rechts oder links am Spieler vorbei. Der Spieler musste sich hierauf schnellstmöglich drehen und den Ball erlaufen um vor dem Strafraum zum Torabschluss zu gelangen. Beendet wurde das Training mit drei Steigerungsläufen über eine Distanz von etwa 30 Metern.


Von Gereon Klostermann

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