5 coole Übungen mit dem Trainings-Gurt

Der Trainings-Gurt kann für unterschiedlichste Übungen verwendet werden. Mit dem praktischen Hilfsmittel können die Spieler unter anderem ihre Schnellkraft, ihre Reaktionskraft und auch ihre Sprungkraft trainieren. Im Folgenden wird der Trainings-Gurt genauer vorgestellt und erläutert, wie er möglichst sinnvoll in das Fußball-Training integriert werden kann.

Welche Ausführungen gibt es?

Im Handel werden unterschiedlichste Ausführungen des Trainings-Gurtes zum Verkauf angeboten. Bei der einfachsten Variante trägt ein Sportler einen Schultergurt, der von einem Mannschaftskollegen festgehalten wird. Es gibt auch Modelle, die von zwei Spielern gleichzeitig verwendet werden können. Dadurch ergeben sich viele mögliche Übungen, um zum Beispiel die Schnellkraft oder die Reaktion zu trainieren. In diesem Fall tragen beide Spieler einen Schultergurt und können beide aktiv teilnehmen.

Häufig werden die Trainingsgeräte mit einem Klettverschluss verbunden, der sich löst, sobald Spannung entsteht. Dadurch eignen sie sich ideal für das Reaktionstraining, indem die Handlungsschnelligkeit verbessert werden soll.

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Beim Kauf auf Qualität achten

Wie bei allen anderen Trainingsgeräten sollte auch bei dem Kauf eines Trainings-Gurtes Wert auf Qualität gelegt werden. Denn bei einigen Übungen entstehen teilweise sehr große Kräfte, die er problemlos aushalten sollte. Wichtig ist, auch wenn ein hochwertiger Gurt gekauft wurde, vor jeder Übung den Zustand des Hilfsmittels zu überprüfen. Denn ein kleiner Riss kann bereits ausreichen, dass er unter Belastung komplett reißt und es zu Verletzungen kommt. Damit der Trainings-Gurt möglichst lange hält, sollte er nach dem Training an einem trockenen und geschützten Raum aufbewahrt werden. Denn ist er dauerhaft Feuchtigkeit und großen Temperaturschwankungen ausgesetzt, kann er mit der Zeit porös werden. Damit alle Spieler gleichzeitig mit dem Trainings-Gurt trainieren können, sollten mindestens 15 Exemplare gekauft werden.

5 praktische Übungen, die mit dem Trainings-Gurt durchgeführt werden können

Trainings-Gurt, Sprint

1. Sprinttraining mit dem Trainings-Gurt

Für diese Übung wird nur ein Exemplar benötigt. Zwei Spieler werden mit einem speziellen Schultergurt ausgestattet, an dem dann der Trainingsgurt befestigt wird. Hierbei ist die Verbindung zwischen den beiden Mannschaftskollegen fest. Das heißt, es gibt in keinen Klettverschluss, der sich unter Belastung löst. Nun werden auf beiden Seiten Pylonen in einem Abstand von ungefähr 20 Meter voneinander aufgebaut. Die beiden Spieler stellen sich ungefähr in der Mitte auf und versuchen die Hütchen zu erreichen.

Durch dieses Sprinttraining können sie ihre Beinmuskeln stärken und durch den Kampf Mann gegen Mann steigt der Ehrgeiz. Wichtig ist nur, dass die beiden Kontrahenten ungefähr gleich stark sind. Denn sonst kann es sein, dass der schwächere Part von seinem Gegner mühelos zu den Pylonen gezogen wird. Die Übung kann als Turnier durchgeführt werden, wodurch die Spieler sich sicherlich mehr anstrengen, als wenn sie einfach nur so gegeneinander antreten. Wichtig ist hierbei, dass nach jedem Durchgang eine Pause eingelegt wird. Dadurch können sich die Teilnehmer regenerieren und neue Kraft schöpfen.

2. Sprinttraining im Stehen

Bei dieser Übung legen zwei Spieler einen Bauchgurt an und stellen sich voreinander auf. Der vordere der beiden Athleten versucht, auf Kommando des Trainers nach vorne zu sprinten. Sein Mannschaftskollege muss dagegen seine Position halten und fungiert dabei als Gegengewicht. Durch dieses Sprinttraining können die Sportler effektiv ihre Oberschenkelmuskeln trainieren. Zudem eignet sie sich auch sehr gut für das Reaktionstraining bei Torwarten. Zum Beispiel kann der Torhüter versuchen, mit angelegtem Trainings-Gurt Flanken abzufangen, um so seine Schnellkraft zu verbessern. Denn diese sollte auch bei einem Torwart regelmäßig und sehr gut trainiert werden, da der Keeper in vielen Situationen eines Spiels schnell reagieren muss.

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Zudem kann der Trainings-Gurt im Reaktionstraining auch dafür verwendet werden, um den Abwurf und Abschlag des Torhüters im Stehen zu verbessern. Wichtig ist allerdings, dass beide Beine und Arme immer gleichermaßen trainiert werden, damit sich die Muskeln auf beiden Seiten ungefähr gleich stark entwickeln. Wenn aber zum Beispiel ein Arm deutlich schwächer ist, sollte dieser zunächst mehr beachtet werden.

3. Schnellkrafttraining mit dem Trainings-Gurt

Wie bereits erwähnt, kann der Trainings-Gurt auch dafür verwendet werden, um die =Schnellkraft der Spieler zu verbessern. Bei dieser Übung wird er am Knöchel oder am Handgelenk des Athleten befestigt. Ein anderer Spieler hält den Trainingsgurt fest und sorgt dadurch für einen Widerstand. Sein Kamerad macht jetzt mit dem Bein beziehungsweise mit dem Arm eine schnelle Bewegung. Anschließend geht er wieder in die Ausgangsposition zurück, wiederholt die Übung einige Male und führt sie dann mit dem anderen Bein/dem anderen Arm durch.

Bildmaterial:

https://www.teamsportbedarf.de/fussball/fussball-trainingshilfen/power-bungee-gurt-8-sprint-schuss-wurf/a-1352/

4. Zweikämpfe – Technik und Dribbelstärke

Der Trainings-Gurt eignet sich auch sehr gut dafür, um Zweikämpfe und damit verbundene Dribblings zu trainieren. Zwei Spieler werden jeweils mit einem Bauchgurt ausgestattet. In der Mitte befindet sich ein Klettverschluss, der möglichst nicht aufgehen sollte. Die beiden Kontrahenten spielen jetzt zehn Minuten gegeneinander. Der Sportler, der den Ball hat, versucht ihn so eng wie möglich zu führen, während sein Kontrahent versucht, das Spielgerät zu erobern.

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Falls sich der Klettverschluss während der Einheit öffnet, wurde diese nicht richtig ausgeführt und muss noch einmal begonnen werden. Bei dieser Übung können die Spieler ihre Schnellkraft, ihre Technik aber auch ihr Zweikampfverhalten trainieren. Denn der Athlet, der versucht den Ball zu erobern, muss sich die ganze Zeit sehr nah an seinem Kontrahenten aufhalten, damit sich der Klettverschluss nicht löst. Gespielt wird Mann gegen Mann, was durchaus anstrengend sein kann. Dadurch wird ganz nebenbei auch die Kondition verbessert.

5. Sprungkraft

Um mit dem Trainingsgurt die Sprungkraft zu trainieren, stellen sich zwei Spieler in vorgegebene Schlaufen, wodurch sich das Seil nach unten spannt. Jetzt kann sich ein dritter Athlet einen speziellen Bauchgurt anlegen und versuchen, unter Zugwiderstand nach oben zu springen. Durch die Spannung wird ein sogenannter Bungee-Effekterreicht, der dafür genutzt werden kann, um die Sprungkraft und die Beinmuskulatur der Athleten zu verbessern. Dadurch eignet sich der Trainings-Gurt nicht nur für Fußballer, sondern auch für viele andere Sportler, wie zum Beispiel für Volleyballer, Handballer, Basketballer oder Wasserballer.

Häufig werden mit dem Trainings-Gurt auch passende DVDs angeboten, die weitere sehr praktische Übungen für das Reaktions-, Torwart-, Schuss- und Sprinttraining enthalten.

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