Frühlingstraining beim SC Freiburg

Es war viel Betrieb auf dem Sportgelände rund um und das Schwarzwaldstadion in Freiburg. Neben den Bauarbeiten an einem neuen Fangzaun für den Trainingsplatz der ersten Mannschaft, welche zeitgleich dort trainierte, wird momentan der Rasen im Stadion ausgewechselt.

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Außerdem waren wieder einige Zuschauer anwesend, um den Leistungsstand des SCF zu beobachten. Das Trainingsteam um Christian Streich ließ viele Übungen mit Ball durchführen, schöne Spielzüge hatten dennoch Seltenheitswert.

Alternative Erwärmung, die den Kopf fordert

Die 20 Feldspieler, Maximilian Philipp fehlte, liefen sich traditionell selbstständig fünf Minuten lang warm. Im Anschluss beorderte Simon Ickert sie in ein 25m X 25m großes Feld, welches mit zahlreichen verschiedenfarbigen Hütchen übersät war. Die Hütchen in den Farben Rot (1), Grün (2), Weiß (3) und Gelb (4) bekamen jeweils eine Nummer zugewiesen, später zudem noch jeweils einen Buchstaben.

Doch zunächst sollten die Spieler weiterhin locker durchs Feld traben. Auf Kommando einer Zahlenkombination sollten sie die entsprechenden Hütchen anlaufen. Dieses Kommando lautete anfangs zum Beispiel: „3;1;4“. In einem nun intensiveren, aber noch nicht schnellen Lauf, sollten die Hütchen mit der Fußspitze berührt werden. Nach einiger Zeit sollten die Spieler die Läufe rückwärts durchführen, bzw. um die Hütchen herum laufen.

Abschließend lauteten die Kommandos z.B.: „A;3;D“. Es war also eine Transferleistung nötig, um schnellstmöglich zu reagieren, die Übung sollte nicht nur anstrengend für die Beine sein, sondern zusätzlich auch den Kopf mit einbeziehen.





Den Abschluss der Erwärmung gestaltete Simon Ickert in Form eines Staffelspiels. Er teilte dafür 5 Mannschaften mit jeweils 4 Spielern ein. In einem Dreieck sollte nun ein klassisches Staffelspiel erfolgen, als „Staffelstab“ diente ein Leibchen. Als besondere Herausforderung erlaubte der Athletik-Trainer ausdrücklich Körperkontakt, die Spieler sollten sich nicht scheuen, einander abzudrängen und zu rempeln, ganz zum Leidwesen von Marc Torrejon, der umknickte und sich das ganze Training immer wieder ans Sprunggelenk fasste.

Ausspielen von Kontersituationen

Im Hauptteil wurde das Ausspielen von Kontersituationen geübt. Dazu kamen die Torhüter Sebastian Mielitz und Roman Bürki auf den Trainingsplatz und besetzten die beiden Tore am Rande des 50m X 20m großen Feldes. Außerdem wurden zwei Mannschaften eingeteilt. Der Ablauf war wie folgt:


Die ersten zehn Minuten war die eine Mannschaft angreifend, die andere verteidigend. Von den Abwehrspielern postierte sich einer mittig im Feld, der andere hinter dem Tor von Roman Bürki, der immer das Spiel eröffnete.

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Einer der beiden Angreifer postierte sich auf Höhe der Mittellinie an der Außenlinie, der andere Stürmer bekam den Ball von Roman Bürki auf Höhe des eigenen Tores in den Fuß gespielt und hatte nun das ganze Feld vor sich. Der Moment der Ballabgabe war das Startzeichen für den zweiten Abwehrspieler, loszulaufen und zu versuchen, den Ballführenden einzuholen und das Tempo aus der Kontersituation zu nehmen.





Turnier Jeder gegen Jeden zum Abschluss

Die letzte halbe Stunde des Trainings bestand aus einem Turnier, bei dem alle Mannschaften gegeneinander spielten. Dazu wurden fünf Mannschaften eingeteilt, die Spielzeit betrug 2,5 Minuten. Auffällig war die konzentrierte Abwehrarbeit aus einer Viererkette heraus.

Der ballnähste Verteidiger lief den Ballführenden an und setzte ihn unter Druck. Wichtig war dem Trainerteam das Übergeben der Angreifer, sobald diese ihre Laufwege kreuzten.

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Auch diese Übung wurde sicher in weiser Voraussicht auf der kommende Bundesligaspiel so ausgewählt. Die Defensivarbeit trug Früchte, denn es gab in diesen knapp 30 Minuten nur sehr wenige Tore zu sehen.





Autor: Lars Petersson

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