Vor der Abreise ins Trainingslager: Die Freiburger trainieren den Spielaufbau

In Anbetracht des anstehenden Trainingslagers und eines Testspiels am Abend, fiel die Trainingseinheit des SC Freiburg kürzer aus als gewohnt. Neben dem Fakt, dass die Einheit bereits nach einer Stunde beendet war, begann das Training auch noch mit über einer Stunde Verspätung. Lukas Kübler und Lukas Hufnagel konnten die Fans jedoch in der Wartezeit dabei zuschauen, wie sie von Physio Simon Ickert nach kleineren Verletzungen wieder fit gemacht wurden. Die restlichen 21 Feldspieler und zwei Torhüter trainierten anschließend in zwei Gruppen.

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Kurze Laufeinheit zur Erwärmung

Eigentlich sollte die Erwärmung direkt vor den Augen der Fans stattfinden, doch die Rasensprenger machten diesen Plan zunichte. Urplötzliche gingen diese an, weshalb sich die Spieler ans andere Ende des Sportplatzes flüchteten.

Dort wurde zunächst eine individuelle Erwärmung vorgenommen. Die Spieler arbeiteten selbstständig die Übungen aus dem Lauf-ABC ab. Im Anschluss wurden verschiedene Laufübungen in höherem Tempo durchgeführt. Seitlich an einer Linie aufgereiht wurde auf Kommando von Simon Ickert die Linie mit einem Fuß immer wieder überquert und auf ein weiteres Kommando bis auf Höhe des Fitnesstrainers, ca. 10-15m, im schnellem Tempo, aber nicht im Sprint gelaufen (siehe Video).




Nach mehreren Durchgängen sowohl mit der linken, als auch mit der rechten Schulter vorne wurde die Übung gewechselt. Die Spieler blickten nun in Richtung des Trainers und liefen auf der Stelle, bis das Kommando kam. Die gleiche Übung wurde mit dem Rücken zum Trainer durchgeführt.



Torschuss und Spielaufbau parallel

Nun wurden zwei Gruppen eingeteilt, wobei schon Ansätze einer möglichen Startaufstellung erkennbar waren. Die vermeintliche erste Elf hatte zunächst das Vergnügen, von Christian Streich bei einer Trockenübung zum Spielaufbau beobachtet zu werden. Der Spielaufbau ging auf Höhe der Mittellinie los, ca. 20 Meter vor dem Tor war eine Viererkette mit Stangen symbolisiert. Die Aufbauspieler konnten frei wählen, ob das Spiel über die Außenverteidiger oder über die zentralen Mittelfeldspieler aufgebaut werden sollte.




Wichtig war Christian Streich, dass keine völlig utopischen Spielzüge zustande kamen, sondern sehr spielnah aufgebaut wurde. Ein Rückpass zu den Innenverteidigern war genauso möglich, wie ein einfacher Diagonalball. Das Tempo sollte jedoch immer hochgehalten werden.

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Viele Torabschlüsse für die andere Gruppe


Die von Co-Trainer Lars Voßler angeleitete Übung sah so aus, dass jeweils zwei Spieler zusammen die Übung durchliefen. Nach jeweils sechs Minuten wechselten die Aufgaben der einzelnen Pärchen. Der Übungsablauf war wie folgt: hinter dem Tor auf Höhe der Mittellinie spielte das erste Pärchen Doppelpässe, nach zwei Pässen kam der diagonale Flugball auf einen Außenverteidiger. Dieser flankte den Ball auf das abschließende Pärchen.

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Nach dem Torabschluss spielte Lars Voßler einen steilen Ball in Richtung des anderen Tores. Nun konnte entweder der direkte Abschluss gesucht werden oder es wurde ein weiterer Pass auf den Partner gespielt. Schon während des Abschlusses wurde der nächste Flugball, diesmal jedoch auf den anderen Außenverteidiger gespielt. Nach einer weiteren Flanke war der Durchgang für das abschließende Pärchen beendet.



Autor: Lars Petersson

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