Mobility Training: So verbesserst du deine Hüftmobilität

Nachdem wir in der letzten Woche mit dem Thema Mobility Training gestartet haben, kommt diese Woche die Fortsetzung der Thematik mit drei weiteren Übungen für deine Hüftmobilität.

Im vorherigen Artikel lag der Schwerpunkt auf der Dehnung der wichtigen Muskelgruppen in den unteren Extremitäten, welche beispielsweise für Schnelligkeit verantwortlich sind. Heute soll das Augenmerk auf der Hüftmobilität liegen.

So schaffst du es, mehr Beweglichkeit im Hüftgelenk zu entwickeln

Hüftmobilität – warum ist sie so wichtig?

Das Hüftgelenk ist die Verbindung zwischen Becken und Oberschenkelknochen. Es ermöglicht somit die Bewegung der Beine und schafft ein Gangbild sowie sorgt es für die Stabilisierung des Oberkörpers.

Das Hüftgelenk ist eine knöcherne Struktur, welche durch Bänder, Sehnen und verschiedene Muskeln fixiert und auch bewegt wird. Daher kann die Beweglichkeit der Hüfte aufgrund von verkürzten Muskeln eingeschränkt sein.

 

So schaffst du es, deine Hüftmobilität zu verbessern!

Wir stellen vor – das Mobility Training nach deiner Belastung im Sport – Hüftmobilität!

Toe to Hand

Ausgangsposition ist die Bauchlage. Die Arme sind auf Höhe der Schulter zum Oberkörper 90° abgewinkelt. Die Arme bilden eine Gerade.

Nun wird der rechte Fuß zur rechten Hand geführt. Dabei soll die entgegengesetzte Seite (hierbei linke Seite) nicht von der Matte abgehoben werden. Die linke Hüft- und Beckenseite bleiben auf der Matte liegen. Das Bein ist bestenfalls vollständig gestreckt.

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Scorpion

Ausgangsposition ist die Bauchlage. Die Arme sind auf Höhe der Schulter zum Oberkörper 90° abgewinkelt. Die Armen bilden eine Gerade.

Nun wird die rechte Ferse zur linken Hand geführt. Dafür muss die Hüfte geöffnet werden. Die rechte Schulter soll so wenig wie möglich abgehoben werden.

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To Hurdle-Sit

Ausgangsposition ist die Bauchalge. Die Arme sind in Verlängerung der Körperlängsachse ausgestreckt. Es soll sich nun aufgesetzt werden, sodass ein Bein gestreckt ist und das zweite Bein angewinkelt ist. Es wird das Bein der Aufdrehrichtung angewinkelt.

In der sitzenden Position kann eine Dehnung der hinteren Kette zusätzlich angefügt werden, indem versucht wird mit den Fingerspitzen die Zehen anzufassen.

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Anmerkung zum Mobility Training

Bei allen eben genannten und beschriebenen Mobility-Übungen werden neben den genannten Muskeln noch andere Muskeln angesprochen. Diese genannten sind die größten bzw. wichtigsten Vertreter der jeweiligen Übung.

Jede Übung sollte pro Seite 4-8 mal wiederholt werden und immer für bis zu 30 Sekunden in der Endposition gehalten werden. Auf eine gezielte und bewusste Ein- und Ausatmung sollte geachtet werden. Diese kann die Dehnung bestmöglich steuern.

Für alle Übungen bietet es sich an eine Gymnastik-, Fitness- oder Yoga-Matte unterzulegen, um sich vollends auf die Dehnungsübung konzentrieren zu können. Diese findest du hier: Gymnastik-Matte | faltbar | 190 x 60 x 0,8 cm