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Optimales Kopfballtraining

Obwohl es ja Fußball heißt, ist laut dem gängigen Regelwerk auch die Berührung mit dem Kopf regelkonform. Wie wichtig der Kopfball heutzutage ist, zeigt die Menge an Spielen, die mittlerweile durch Kopfbälle, meistens nach Standardsituation, entschieden werden.

Aber wird das auch ausreichend trainiert? Wann sollten Jugendliche mit dem Kopfballtraining beginnen? Wie trainiert man es richtig?
Viele Fragen, auf die selbst erfahrene Jugendtrainer teilweise nicht die korrekte Antwort kennen.

Auf dieser Seite möchten wir Euch das richtige Kopfballtraining vorstellen und passende Übungen inklusive Videos zur Verfügung stellen. Wir räumen mit diversen Mythen auf und möchten Euch nahelegen, den Kopfball als wesentliches Element im modernen Fußball anzusehen und in Eurer Trainingsarbeit auch dementsprechend einen angemessenen Stellenwert einzuräumen.

Inhaltsverzeichnis

1. Der Kopfball im Fußball

2. Statistiken

3. Die Gefahren des Kopfballspiels im Kindesalter

4. Übungen für Dein Kopfballtraining

5. Historische Kopfbälle

6. Trainingsmaterialien für gutes Kopfballtraining

7. Weitere Artikel aus unserem Blog


1. Der Kopfball im Fußball

Der Kopfball nimmt einen sehr wesentlichen Teil des modernen Fußballs ein. Denkt mal genau nach, wie oft hat Euch Euer Trainer auf die Kopfballstärke eines gegnerischen Spielers bei Standards hingewiesen oder über die Tatsache aufgeklärt, dass Ihr mit Flanken einen Gegner nicht besiegen könnt, weil die beiden Innenverteidiger 1,90 groß sind und alles wegköpfen.

Ob wir es wahr haben wollen oder nicht, ein Kopfball entscheidet häufig über Sieg oder Niederlage und trotzdem wird es viel zu selten trainiert.
Entweder ein Team beherbergt einen „dieser“ sagenumwobenen Kopfballspezialisten oder halt nicht. Dabei ist der Kopfball etwas, das sich sehr gut trainieren lässt.

Aber worauf kommt es beim Kopfball eigentlich an?

  • Größe
  • Sprungkraft
  • Technik
  • Timing

Zugegeben… am ersten Punkt können wir nichts machen. Ein Spieler von 1,60 m wird halt im Normalfall keinen Kopfball gegen einen Abwehrspieler gewinnen, der das Gardemaß von 1,85 m verzeichnet.
Anders sieht es aus, wenn es gegen nur leicht größere Spieler geht. Sicherlich hast auch zu schon sehr häufig Spieler gesehen, die gefühlt „einen Kopf kleiner“ waren, sich aber trotzdem im Luftduell durchgesetzt haben. Das lag dann meistens an einem der anderen drei Punkte.

Sprungkraft:
Wer mehr Sprungkraft hat, der springt halt auch höher als einer, der weniger Sprungkraft hat. Wie Ihr ganz gezielt an einer bessseren Sprungkraft trainieren könnt, dass werden wir Euch demnächst hier (Link zum Sprungkrafttraining) darstellen.

Technik:
An dem Punkt müssen wir in verschiedene Techniken unterteilen:

  • Kopfball aus dem Stand
  • Das ist sicherlich die einfachste Variante des Kopfballspiels. Während bei den anderen Varianten auch noch Wert auf die korrekte Sprungtechnik gelegt wird, muss sich der Köpfende hier auf den Kopfball selbst und das korrekte Schwung holen und auf das korrekte Treffen des Balles konzentrieren.
    Folgende Dinge müssen bei diesem Kopfball berücksichtigt werden:
    o Schwung holen, indem ich den Oberkörper „spanne“
    o Augen offen halten
    o Treffe den Ball in aufrechter Position – nicht zu weit vorne und nicht zu weit hinten – um die Maximale Poser in den Kopfball zu legen
    o Augen offen halten
    o Den Ball mit der Stirn treffen. Auf diese Art und Weise ist der Kopfball am schmerzunempfindlichsten

  • Kopfball – beidbeiniger Absprung
  • Der Kopfball mit beidbeinigem Absprung ist deutlich schwieriger als der Kopfball aus dem Stand, da hier noch ein gute Sprungtechnik an den Tag gelegt werden muss. Trotzdem bietet der beidbeinige Kopfball eine hohe Stabilität und erfolgt meistens aus dem Stand oder mit einem kurzen Anlauf, da der Absprung im Gegensatz zum einbeinigen Kopfball eher nach oben erfolgt.
    Folgende Dinge sollten bei dem Kopfball mit beidbeinigen Absprung berücksichtig werden:
    o Dynamischer Absprung
    o Arme einsetzen, um mehr Schwung zu bekommen
    o Augen offen halten
    o Oberkörper und Unterschenkel spannen sich nach hinten
    o Der Ball sollte am möglichst höchsten Punkt getroffen werden
    o Ball mit der Stirn treffen

  • Kopfball – einbeiniger Absprung
  • Der einbeinige Kopfball erfolgt immer aus einer Laufbewegung heraus. Es ist sicherlich nach dem Flugkopfball die technisch am anspruchsvollsten Variante. Die Sprunghöhe beim einbeinigen Kopfball kann deutlich höher sein, als beim beidbeinigen Kopfball, weil die Bewegung durch eine deutlich höhere Dynamik geprägt ist. Allerdings spielt beim einbeinigen Kopfball das Timing eine immer größere Rolle, da hier neben der Sprunktechnik, Kopfballtechnik auch die Lauftechnik bzw. der Zeitpunkt des Laufwegs eine wichtige Rolle spielt.
    Folgende Dinge sollten bei dem Kopfball mit einbeinigen Absprung berücksichtig werden:
    o Sehr dynamischer Absprung aus der Bewegung
    o Schwungunterstützung durch Arme und das Mitschwingen des anderen Beines
    o Noch mehr Schwung, in dem ich den Oberkörper nach hinten spanne
    o Augen offen halten
    o Der Ball sollte am möglichst höchsten Punkt getroffen werden
    o Ball mit der Stirn treffen

  • Flugkopfball
  • Der Flugkopfball ist der sensationsreichste Kopfball unter allen Varianten und deshalb bei allen Fußballern sehr beliebt. Allerdings ist er technisch auch extrem anspruchsvoll. Nebenbei existiert auch eine gewisse Verletzungsgefahr, sei es einerseits durch das Landen mit dem kompletten Oberkörper (je nach Untergrund ist es umso gefährlicher), sei es durch die Tatsache, dass der Flugkopfball meistens eine Ballberührung relativ weit unten einfordert und hier der Gegner oftmal mit dem Fuß versucht zu verteidigen.
    Auch pfeifen viele Schiedsrichter gefährliches Spiel, wenn man den Kopf zu weit runter macht, wenn ein Gegner ist unmittelbarer Nähe ist.
    Hier mal ein Paradebeispiel eines optimalen Kopfballs:

    2. Statistiken

    Im Fußball werden mittlerweile unzählige Statistiken erfasst. In der Bundesliga ist der Spieler derart gläsern, dass jeder Trainer alles über seine Spieler weiß. Wo läuft er hin, wie oft sprintet er, wie viele Km läuft der Spieler während des Spiels usw.
    Eine kleine, aber sehr aussagekräftige Komponente ist die Anzahl der Kopfballtore. Aussagekräftig ist sie vor allem, weil sie zeigt, die guten Mannschaften zwischen 10-15% Ihrer Tore mit dem Kopf erzielen.
    So hat zum Beispiel Eintracht Frankfurt in der Saison 2014/2015 knapp 20% seiner Tore per Kopf erzielt, was ein phänomenaler Wert ist, wenn man berücksichtigt, dass es ja eigentlich „Fußball“ heißt.
    Es gibt sogar Abwehrspieler, die nur bei Eckbällen aufgrund Ihrer Kopfballstärke nach vorne dürfen und mehr als 80% Ihrer Tore mit dem Kopf erziehlen.

    Mehr Statistiken findet Ihr übrigens hier !

    3. Die Gefahren des Kopfballspiels im Kindesalter

    Die Situation ist durchaus bekannt: Die Eltern begutachten die Geschicke des Trainers, der sich meistens zwei Mal die Woche um das Training der Kinder kümmert. Dann passiert es ganz plötzlich, ein Kind liegt auf dem Boden und hält sich mit den Händen den Kopf, vielleicht hat es sogar noch ein paar Tränen in den Augen. Die besorgten Eltern eilen sofort auf das Spielfeld und fragen sich, ob sie ihren Kindern nicht einfach das Spiel mit dem Kopf verbieten sollten. Und dies ist durchaus ein berechtigter Gedanke.
    Die mit Abstand beliebteste und verbreitetste Mannschaftssportart der Welt verbietet in ihrem Regelwerk lediglich das Spiel mit den Händen, doch sollte nicht auch das Spiel mit dem Kopf bis zu einer gewissen Altersklasse verboten werden?
    Es gibt eine Vielzahl an Argumenten, die diesen ersten Schritt hin zu einem gesünderen Fußballspiel befürworten. Mehrere Studien konnten im fortgeschrittenen Jugendalter beziehungsweise in der Adoleszenz bei professionellen Fußballern Unterschiede im Vergleich zu Nicht-Fußballern in der weißen Gehirnmasse nachweisen. Zwar ist das menschliche Gehirn durch seine sozusagen flüssige und dadurch flexible Struktur dazu in der Lage, Stöße und leichte Frakturen zu verkraften, doch stellt eine regelmäßige Belastung des Gehirns eine Gefahr für die weiße Gehirnmasse dar. Diese weiße Gehirnmasse ist hauptsächlich für die interzellulären Verbindungen und Mechanismen zuständig, das heißt, für Erinnerungsleistungen wie zum Beispiel Leistungen des Kurzzeitgedächtnisses.
    So haben mehrere Studien in den USA und in Deutschland nachgewiesen, dass bei einem regelmäßigen Kopfballspiel, wie es etwa für einen Defensivspieler im Fußball üblich ist, zu Beeinträchtigungen der Gedächtnisleistungen im fortgeschrittenen Alter kommen kann. Berühmte Fußballlegenden, die sich durch ihre einzigartigen Fertigkeiten im Kopfballspiel einen Namen in der Welt des Fußballs machten, weisen zu einem Großteil im fortgeschrittenen Alter Probleme in der Gehirnaktivität auf, wie etwa das erhöhte Risiko zu Alzheimer.
    Obwohl dieses Risiko den Verbänden und den Ärzten bekannt ist, so besagen zahlreiche Regelwerke, dass das Kopfballspiel ab einem Alter von vierzehn Jahren zu einem Bestandteil des Fußballtrainings werden sollte. Auf der anderen Seite konnte allerdings nachgewiesen werden, dass der männliche Schädel bis zum Alter von einundzwanzig Jahren wächst und sich erst in diesem Alter vollständig geformt hat.
    So sollte also vom Kopfballtraining im Kindesalter strengstens abgeraten werden, auch wenn die Vorschläge der Fußballverbände diese Tatsache nur teilweise berücksichtigen. Wenn man das Kopfballspiel im Fußball als wichtigen Bestandteil ansieht, so muss eine Schulung im Alter der Pubeszenz stattfinden. Diese sollte ein Training der Nacken- und Rückenmuskulatur beinhalten und ein optimales Timing, sodass der Balla ausschließlich mit der stabilsten Stelle des menschlichen Schädels, der Stirn gespielt wird. Bleibt dieses Training und der verantwortungsvolle Umgang mit dem Kopfballspiel aus, so ist vom Kopfballspiel generell abzuraten. Zudem kommt hinzu, dass im Kinder- und Jugendalter durchaus auf das Kopfballspiel verzichtet werden kann.
    Die größte Gefahr beim Kopfballspiel besteht allerdings nicht im eigentlichen Spiel mit dem Kopf, sondern vielmehr im möglichen Zusammenprall mit dem Gegenspieler oder mit dem Torpfosten. Die Anzahl an Gehirnerschütterungen aufgrund dieser Zusammenstöße ist wesentlich größer. Daher sollten alle Maßnahmen hin zum fairen Zweikampf in der Luft unterstützt und unternommen werden.


    4. Übungen für Dein Kopfballtraining

    Wir haben für Euch mal ein paar interessante Übungen rausgesucht, die Ihr in kleinen Gruppen, alleine oder in Spielformen trainieren könnt.

    • a. Trockenübungen
    • Zu Beginn sollte man das Kopfballtraining in verschiedenen Formen „trocken“ und ohne Gegenspieler trainieren. Im besten Fall isoliert man sogar die einzelnen Mechanismen des Kopfballtraining.

      o Stabilität und Druck aus der Hüfte
      Bei dieser Übung befinden wir uns mit einem Bein im Kniestand. Ein anderer Spieler wirft uns den Ball zu und wir erzeugen nur Kraft durch die Bauch- und Rückenmuskulatur. Wir spannen unseren Körper, indem wir ihn nach hinten bewegen und schnellen im richtigen Moment (Timing) nach vorne und treffen den Ball am optimalen Punkt.


      o Keine Angst
      Eine sehr einfache, aber gute Übung für Dein Kopfballtraining findest Du hier. Ein Spieler hält den Ball in die Luft und ein anderer macht einen beidbeinigen Kopfball in die Höhe und versucht den Ball im höchsten Punkt zu treffen.
      Achtet hier bitte darauf, dass die beiden Spieler eine ähnliche Größe haben. Natürlich ist diese Übung nur für den Absprung mit beiden Beinen gedacht. Beim einbeinigen Kopfball ist die Kollisionsgefahr der beiden Spieler relativ hoch.
      Bei der Übung ist das Timing nicht so wichtig, weil der Ball ja immer am gleichen Punkt verharrt.


      o Aus der Bewegung
      Natürlich kann das Kopfballtraining auch mit anderen Trainingsschwerpunkten kombiniert werden. Bei der folgenden Übung haben wir mehrere Stangen aufgebaut, die in unterschiedlichen Tempi durchquert werden können.
      In diesem Falle wird das Kopfballtraining seht gut mit Koordinationstraining verbunden.
      In diesem Fall ist auch das Training des richtigen Absprungzeitraum (Timing) und aus der Drehung ein wichtiges Trainingselement.

    • b. Kopfballspiel kann man auch alleine trainieren
    • o Am Kopfballpendel



      o Mit dem Swingball
      Der Swingball ist ein gutes Trainingsgerät

    • c. Kopfballtraining in Spielformen
    • Text folgt…

    5. Historische Kopfbälle

    Und wenn Ihr alle fleißig Euer Kopfballspiel trainiert, werdet Ihr auch schon sehr bald Erfolge verspüren, weil es andere nicht machen. Ja, so einfach ist es. Die wenigsten trainieren Ihr Kopfballspiel und deshalb werden die, die Ihr Augenmerk darauf setzen, sich auch schnell von der Masse abheben.

    Um Euch noch ein wenig zu motivieren, haben wir Euch ein paar historische Highlight in Bezug auf das Kopfballspiel für Euch rausgesucht.

    • a) Lionel Messe im Championsleague-Finale
    • Erinnert Ihr euch noch an das Kopfballtor von Lionel Messi gegen Manchester United, dass Barca den Titel brachte? Dann schaut mal in dieses Video rein (ab Minute 1:40). Sehenswert…

    • Hoeneß mit Bandage
    • Ein anderes historisches Kopfballtor ist sicherlich von Dieter „Turban“ Hoeneß im DFB Pokal Finale 1982. Schaut mal rein (ab Minute 8:30). Wobei auch das ganze Video sicherlich im Rahmen deutscher Fußballgeschichte interessant ist.

    • Zinedine Zidane im WM-Finale 1998
    • Gleich zwei Kopfballtore machte Zinedine Zidane 1998 im WM-Finale und sicherte damit seinem Land dem WM-Titel. In Sachten Timing sicherlich kaum zu überbieten. Schaut mal in das Video rein. Die Tore seht Ihr ab Minute 3:00 und 5:10.

    • Angelos Charisteas im EM-Finale 2004
    • Mal abgesehen davon, dass es schon fast ein Wunder war, dass Griechenland 2004 den EM-Titel ins eigene Land holte, macht Angelos Charisteas im Finale mit seinem Kopfballtor den Unterschied.


      6. Trainingsmaterialien für gutes Kopfballtraining

      Sei es der Kopfballpendel, Spieler-Dummies oder der Swingball: Für ein effektives und erfolgreiches Kopfballtraining sind gewisse Materialien unerlässlich. Folgender Text gibt einen Überblick über die fünf wichtigsten Trainingsmaterialien.

      Kopfballpendel und Swingball

      • Swingball:
      • Beim Swingball handelt es sich um ein spezielles Trainingsgerät, welches aus einem Fußball und einem Pfosten besteht. Der Fußball wird am Pfosten angebracht und dient in erster Linie als Übungsgerät für Kopfbälle. Ein solches Swingball-Gerät ist in unterschiedlichen Größen, Materialien und Ausführungen erhältlich und kann deshalb universal eingesetzt werden. Meist wird es zu zweit oder auch alleine genutzt, um beispielsweise die Präzision oder die Stärke von Kopfbällen zu üben. Alternativ kann auch ein Kopfballpendel genutzt werden.

      • Kopfballpendel:
      • Das Kopfballpendel ist dem Swingball-Gerät relativ ähnlich. Es handelt sich um ein einfaches Pendel, an welchem ein Ball angebracht ist. Dieser wird entweder aus verschiedenen Positionen wie etwa aus dem Stand, aus dem Sprung oder von der Seite geköpft, um die Kopfballfähigkeiten zu trainieren. Das Pendel wird auch in Kombination mit Hütchen eingesetzt, um das Dribbling und den abschließenden Kopfball zu trainieren und allgemein die Fitness zu verbessern. Ein großer Vorteil eines solches Pendels ist dabei die Möglichkeit, den Ball genau auf die individuellen Körpermaße einzustellen. So lassen sich bestimmte Bewegungsabläufe schnell und effektiv trainieren und perfektionieren.

      • Zweiarmiges Kopfballpendel:
      • Das zweiarmige Kopfballpendel ist der einarmigen Ausführung relativ ähnlich. Der einzige Unterschied ist das zweite Pendel, welches gegenüber des ersten Pendels platziert ist. Das Gerät wird genutzt, um mehrere Spieler zeitgleich einzubinden und spezielle Kopfballsituationen zu trainieren. Für das normale Training ist es allerdings nicht zwingend notwendig, wobei dies auch auf die Spielklasse und die Art der Übungen ankommt.

      Ballschussmaschine und Spieler-Dummies

      • Spieler-Dummies:
      • Dummies in Spielerform werden ebenfalls im Kopfballtraining eingesetzt. Sie eignen sich für verschiedene Übungen und können beispielsweise eingesetzt werden, um die Zielgenauigkeit zu trainieren und die Kopfballstärke zu verbessern. Je nachdem, um welche Variante es sich handelt, können die Dummies auch in Kombination mit erwähnten Kopfballpendeln genutzt werden, um bestimmte Situationen herzustellen und diese effektiv zu trainieren. Eingesetzt werden Dummies auch in Kombination mit Ballschussmaschinen.

      • Ballschussmaschine:
      • Die Ballschussmaschine ist eines der effektivsten Geräte fürs Kopfballtraining. Mit ihr lassen sich Bälle gezielt platzieren, womit beispielsweise Flanken- oder Eck-Situationen hergestellt werden können. Der trainierende Spieler kann damit auch alleine an seinen Kopfballfähigkeiten arbeiten und individuelle Situationen trainieren. Durch die Möglichkeit, Stärke, Höhe und Winkel einzustellen, werden entsprechende Maschinen vor allem im professionellen Bereich eingesetzt.

      Weitere Trainingsgeräte

      • Tennisball:
      • Aufgrund seiner geringen Größe ist der Tennisball das optimale Trainingsgerät für präzise Kopfbälle. Er kann entweder mit einem Trainingspartner oder alleine genutzt werden. Eingesetzt wird er beispielsweise, um Flanken- oder Eck-Situationen zu üben oder um das Ballgefühl zu verbessern. Einen ähnlichen Zweck erfüllt der Tennisball beim Torwart-Training, wo er die Genauigkeit und die Reflexe des Spielers verbessert.

      • Mitspieler:
      • Es gibt einige Geräte, die zum gezielten Training von Kopfbällen genutzt werden können. Kaum eines ist jedoch so effektiv wie ein menschlicher Mitspieler. Dieser kann die Bälle gezielt platzieren und auf die individuellen Stärken und Schwächen des Gegenübers eingehen. Gerade in Kombination mit Kopfballpendel, Swingball und Co. sind Mitspieler sinnvoll, um das Training noch erfolgreicher zu gestalten. Auch bestimmte Situationen wie Flanken oder Ecken lassen sich nur mit Mitspielern realistisch herstellen. Ideal ist eine Kombination aus hochwertigen Trainingsmaterialien wie Kopfballpendeln und Ballschussmaschinen und motivierten Mitspielern.
        Sei es der klassische Kopfballpendel, eine Ballschussmaschine oder Spieler-Dummies: Es gibt zahlreiche Trainingsmaterialien, mit denen sich Kopfbälle gezielt trainieren lassen. Da jedes der erwähnten Geräte in verschiedenen Ausführungen, Größen und Materialien erhältlich ist, kann auf jede Situation optimal eingegangen werden. Gerade beim Training von Kopfbällen, wo Präzision ein wichtiger Faktor ist, ist dies essentiell.

      7. Weitere Artikel aus unserem Blog

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