Der SC Freiburg trainiert das Zusammenspiel

Der Sportclub hatte am vorherigen Wochenende schon am Freitag sein Zweitligaspiel, folglich standen alle gesunden Spieler auf dem Platz, 20 an der Zahl, plus den drei Torhütern.

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Viele Passvariationen vor den Augen der Zuschauer

Nur wenige Meter von den gespannten Fans entfernt hatte Co-Trainer Patrick Baier drei 16mx20m große Felder abgesteckt. Mindestens sechs Spieler besetzten ein Feld und führten verschiedene Passformen durch.


Die erste Passform erfolgte wie abgebildet, von der Startposition wurde die longline gespielt, es folgte ein Doppelpass, ein weiterer longline Pass und wiederum ein Doppelpass. Nun dribbelte der Zielspieler im Slalom um die im Zentrum des Feldes aufgestellten Männchen. Christian Streich monierte wiederholt, die Spieler sollten ihren „Vorderfuß“ benutzen um den Ball beim Doppelpass prallen zu lassen. Damit meinte er den Fuß, der Richtung Feldmitte bzw. in Richtung der Spielrichtung war. In diesem Beispiel war dies der rechte Fuß.

Nach wenigen Minuten der Ballgewöhnung wurde die Übung ein wenig optimiert, das Tempo wurde erhöht. Statt dem ersten Doppelpass erfolgte ein Diagonalpass auf den dritten Spieler, der zweite Doppelpass blieb unverändert. Statt die Männchen im Slalom zu umlaufen, sollten die Spieler nun eine Finte einsetzen. Von einer einfachen Körpertäuschung bis zu mehrfachen Übersteigern wurden alle erdenklichen Tricks gezeigt. Nach wenigen Minuten wurde die Richtung geändert.

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Um nun die Spieler eigene Entscheidungen treffen zu lassen, wurden alle Passvorgaben aufgehoben. Zwei Spieler belegten die Positionen in der Feldmitte, der Rest besetzte die äußeren Feldbegrenzungen. Mit zwei Bällen wurde fortan gespielt, es gab keine Kontaktvorgabe. Gänzlich ohne Aufgabenstellung wurde diese Übung jedoch nicht durchgeführt.

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Zum einen, das richtete sich vor allem an Neuzugang Florian Niederlechner, sollten die Spieler einen Schulterblick machen, bevor sie sich mit Ball am Fuß ins Feld drehten, zum anderen sollten sie viel miteinander sprechen und den Passempfänger ansprechen, bevor sie den Pass spielten. Nach wenigen Minuten wechselten die Spieler fliegend ihre Positionen, sodass jeder einmal in der Feldmitte war.

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Die gleiche Übung wurde nun mit nur noch einem Ball gespielt. Zudem gab es eine Kontaktbegrenzung, es musste zwingend direkt gespielt werden. Dadurch wurde das Tempo erhöht und die Spieler um einiges mehr gefordert. Auch hier wurde nach einigen Minuten getauscht, damit alle die Mittelposition spielten.

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Der Schwierigkeitsgrad wurde nun abermals erhöht. Die Ecken wurden wieder besetzt, zudem die beiden Positionen in der Mitte. Die Passfolge stellte keine große Herausforderung dar, es wurden lediglich Doppelpässe in den Ecken gespielt, dafür kam ein Spieler aus der Mitte zu Hilfe, daraufhin wurde ein longline Pass in die nächste Ecke gespielt, es folgte wieder in Doppelpass. So wurde einfach im Kreis gespielt. Die Herausforderung war jedoch das Wechseln der Positionen. Dies erfolgte nach dem folgenden Prinzip:

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Spieler 1 spielt einen Doppelpass mit Spieler 2, der aus der Mitte kommt. Spieler 1 spielt einen longline Pass auf Spieler 3 und geht in die Mitte, Spieler 2 geht auf die Position von Spieler 1. Spieler 3 spielt einen Doppelpass mit Spieler 4, der aus der Mitte kommt. Spieler 3 spielt einen longline Pass auf Spieler 5 und geht in die Mitte, Spieler 4 geht auf die Position von Spieler 3.
Die Spieler gehen also aus der Mitte auf die Position des Spielers, mit dem sie den Doppelpass gespielt haben und die Spieler von außen gehen nach dem longline Pass in die Mitte.

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Am kompliziertesten wurde die letzte Passform. Auch hier wurden wieder viele Positionswechsel vollzogen. Der Aufbau, zwei Spieler in der Mitte, vier Außen, blieb der gleiche. Der erste Pass ging in die Mitte, auf einen Spieler, der aus der Tiefe kam. Dieser ließ den Ball auf den anderen Mittelspieler prallen, dieser hatte nun drei Optionen, den Ball nach außen zu spielen und konnte sich frei für eine Variante entscheiden. Nach dem Pass nach außen folgte ein longline Pass, egal in welche Richtung. Der Spieler, der jetzt den Ball hatte, spielte wieder einen Ball in die Mitte auf den Mittelspieler, der bei der Abfolge davor den Ball nach außen gespielt hat.


Die Positionswechsel erfolgten so, dass der Spieler, der den ersten Ball von außen bekommt und auf den anderen Mittelspieler prallen lässt, auf die Position des Spielers geht, der den longline Pass spielt, dieser geht in die Mitte und bekommt den Ball vom anderen Mittelspieler abgelegt. In Beispiel der Grafik geht also Spieler 2 auf die Position von Spieler 4, dieser geht in die Mitte und Spieler 5 spielt Spieler 3 an, welcher dann auf Spieler 4 ablegen müsste.

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11-gegen-11 auf Großfeld

Nach diesen anspruchsvollen Passübungen ließ Christian Streich über 60 Minuten lang, eingeteilt in drei 20-minütige Spielabschnitte, auf Großfeld spielen. Eine ungewöhnliche Maßnahmen, die sich jedoch durch die lange Pause von 9 Tagen zwischen den Zweitligaspielen erklären lässt. Es wurde also ein hohes Tempo gegangen, da beide Mannschaften sehr starkes Pressing spielten und sich alle Spieler für einen Einsatz empfehlen wollten.

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Autor: Lars Petersson

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