Der richtige Umgang mit Eltern im Jugendfußball

Eltern stellen das Rückgrat einer jeden Fußballmannschaft im Jugendbereich dar. Sie opfern oft einen großen Teil ihrer Freizeit, um den Spielbetrieb überhaupt erst möglich zu machen. Häufig klappt das Zusammenspiel zwischen Trainer und Erziehungsberechtigten hervorragend. Sollte dies allerdings nicht der Fall sein, können leicht Frustration und Ärger bei allen Beteiligten entstehen.

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Meist steht der Coach dann im Mittelpunkt solcher Streitereien. Es ist daher notwendig, die feine Balance zwischen sportlichem Ehrgeiz und dem zwischenmenschlichen Umgang mit Eltern zu finden. Natürlich muss der Trainer vor allem dafür sorgen, dass Siege eingefahren werden. In Bezug auf Kinder und Jugendliche sollte der Verantwortliche jedoch verstärkt um die Stimmung rund um die Mannschaft bemüht sein. Die Erziehungsberechtigten sind hier das Zünglein an der Waage. Ihr Respekt ist notwendig, um ungestört arbeiten zu können. Den richtigen Ton im Umgang mit Spielermüttern und -vätern zu treffen hat daher oberste Priorität.

Welche Typen von Eltern gibt es im Jugendfußball?

Selbstverständlich existiert unter den Eltern von Jugendspielern eine ebenso große Vielfalt an unterschiedlichen Persönlichkeiten wie überall sonst auch. Jedoch kann man in Bezug auf die Arbeit im Fußball vor allem zwei unterschiedliche Motivationen aufzeigen, die Erwachsene umtreiben. Da wären zum einen die Desinteressierten. Sie sind zwar relativ pflegeleicht aus Sicht des Trainers und stören ihn nicht besonders in seiner Arbeit. Es ist allerdings oft nicht optimal, wenn Eltern den Fußballverein nur als Möglichkeit sehen, den Nachwuchs für ein paar Stunden pro Woche abzugeben. Wünschenswert wäre es natürlich, wenn die Kinder durch die Erziehungsberechtigten optimal gefördert werden. Außerdem ist Vereinsfußball nicht möglich, wenn Eltern sich nicht beteiligen wollen. Viele Eltern sind aber auch sehr motiviert, was die Ambitionen des eigenen Sprösslings angeht. Im besten Fall führt dies zu einer optimalen Förderung des Spielers durch Vater oder Mutter. Oft nimmt es ihm aber jegliche Begeisterung, weil die hohen Erwartungen den Sprössling unter Druck setzen. Auch durch den Trainer verlangen die Hochmotivierten eine besondere Betreuung. Sie möchten über alles im Detail informiert werden und optimal vorbereitet sein. In extremen Fällen ist der Übergang zu aggressivem Verhalten hier fließend, wenn Entscheidungen des Trainers vehement kritisiert werden.
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Welche Probleme können mit Eltern entstehen?

Wo unterschiedliche Menschen aufeinandertreffen, gibt es auch viele Schwierigkeiten. Im Jugendfußball kann das zum Beispiel eine mangelhafte Zusammenarbeit sein, weil sich einige Eltern nicht einbringen wollen. Es ist immer ärgerlich, wenn getroffene Absprachen nicht eingehalten werden. Dies gilt nicht nur für den Trainer, sondern auch für andere Erziehungsberechtigte, die eventuell die entstandene Lücke füllen müssen. In anderen Fällen entstehen Schwierigkeiten, weil Eltern sich nicht zurücknehmen können. Sie untergraben die Autorität des Trainers durch harsche Kritik an seinen Entscheidungen oder indem sie selbst Anweisungen aufs Feld rufen. Oft beklagen sie sich auch über Ein- oder Auswechslungen und finden, dass der Nachwuchs zu wenig Spielzeit bekommt. Werden solche Verhaltensweisen nicht früh unterbunden, kann die Stimmung im Verein schnell kippen. Besonders wenn die Grenze zur offenen Anfeindung überschritten wird, muss gehandelt werden. Beleidigungen sind selbstverständlich nicht akzeptabel und richten großen Schaden an. Auch das Anfeinden des Schiedsrichters tritt immer häufiger und rücksichtsloser auf. Niveauloses Verhalten schadet dabei dem Ansehen des Vereins und zerstört den Spaß am Sport. Schlechtes Benehmen von Eltern kann nicht toleriert werden, darf aber gleichzeitig keinen Einfluss auf das Verhalten des Trainers gegenüber ihren Kindern haben.

Welche Verständnisprobleme treten bei Eltern auf?

Streit entsteht oft durch Missverständnisse. Um diese im Vorfeld auszuräumen, muss man sich in die Perspektive von Spielereltern hineinversetzen. Viele Väter und Mütter vergessen beizeiten, dass der Coach für das gesamte Team und nicht nur für den eigenen Nachwuchs verantwortlich ist. Das ist in Ansätzen natürlich nachvollziehbar. Dennoch ist es wichtig, sich dessen bewusst zu sein und dieses Thema notfalls auch offen anzusprechen. Ebenso müssen mit dem Ziel des sportlichen Erfolges auch manchmal Entscheidungen getroffen werden, die Außenstehenden unpassend erscheinen mögen. Der Trainer muss Eltern bisweilen darauf hinweisen, dass sie nicht jede Auswechslung begreifen müssen. Schließlich arbeiten sie nicht regelmäßig mit der Mannschaft. Es ist im Jugendbereich gleich wie im Erwachsenenfußball: Auf der Tribüne sitzen immer mehr Trainer als am Spielfeldrand. Es wird oft nicht begriffen, wie unverhohlen geäußerte Kritik bei jemandem ankommt, der für seine Aufgabe viel Zeit und Mühe opfert. Eltern handeln dabei meistens nicht aus boshafter Absicht. Dennoch treten solche Dinge immer wieder auf und der Trainer muss darauf angemessen reagieren.

Wie kann man auf Kritiker eingehen?

Es gibt zwei gegensätzliche Herangehensweisen, um auf unerwünschtes Verhalten zu reagieren oder dieses erst gar nicht aufkommen zu lassen. Die erste Möglichkeit besteht darin, Eltern in den Ablauf einzubinden und ihnen auch Entscheidungen anzuvertrauen. Dies kann geschehen, indem Personen zum Co-Trainer oder Betreuer des Teams ernannt werden. Dadurch gerät der Coach etwas aus der Schusslinie, weil er nicht mehr alleine verantwortlich ist. Gleichzeitig wächst das Verständnis dafür, dass auch manchmal schwierige oder riskante Entscheidungen getroffen werden müssen. Ein solches Vorgehen fördert die Transparenz der eigenen Arbeit und ist nur in Bezug auf motivierte und einigermaßen umgängliche Eltern geeignet. Es sollte jedoch vermieden werden, sich reine Querulanten ins Team zu holen. Es ist immer ungünstig, aus dem Trainerstab heraus bekämpft zu werden. Der Cheftrainer muss respektiert werden, um sportliche Erfolge erzielen zu können. Falls sich die Stimmung Einzelner zu stark gegen den Verantwortlichen richtet, sollte er hingegen versuchen, Eltern aus den sportlichen Abläufen und deren Organisation herauszuhalten. Dadurch könnten natürlich einige zusätzlich verärgert werden. Ein Trainer wird jedoch hauptsächlich an seinem Erfolg gemessen. Wenn er durch die Zusammenarbeit keine Akzeptanz für sein Engagement erzielen kann, sollte er die Kritiker besser durch Siege verstummen lassen.

Wie kann man Eltern dazu bringen, sich sinnvoll einzubringen?

Eine gelungene Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten von Jugendspielern kann trotz mancher Schwierigkeiten zu guten Ergebnissen führen. Es stellt sich also die Frage, wie man eine solche Kooperation gestalten kann. Hierzu muss vor allem die Kommunikation passen. Elternabende sind eine hervorragende Möglichkeit, um organisatorische Dinge lückenlos und frühzeitig zu klären. Sie sollten vor der Saison und in der Winterpause angesetzt werden. Auf diese Weise können zudem viele Streitpunkte souverän und im voraus ausgeräumt werden. Als Trainer stellt man so sicher, dass Absprachen ihre Gültigkeit haben und das Lasten und Fahrdienste gleichmäßig auf alle verteilt werden. Hier gilt es auch, die mäßig interessierten Eltern immer wieder anzusprechen und mitzunehmen. Es ist weiterhin wichtig darzulegen, welche Ziele im Rahmen der Tätigkeit als Trainer verfolgt werden und wie man sie umzusetzen gedenkt. Dabei kann den Eltern erklärt werden, welchen Anforderungen sich ihre Kinder stellen müssen und wie sie ihnen dabei helfen können. Das Verteilen von Handouts und Merkzetteln ist ebenfalls sehr nützlich um auch lang anhaltende Ergebnisse zu erzielen.

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Der Einfluss der Eltern außerhalb des Platzes

Jugendspieler sollten auch in ihrer sonstigen Freizeit darauf achten, ihre körperliche Leistungsfähigkeit den Anforderungen entsprechend aufrechtzuerhalten. Auch hierbei spielen Eltern eine wichtige Rolle. Das Verteilen von Infomaterial zu den Themen Regeneration und Ernährung kann hilfreich sein, um die Erziehungsberechtigten besser einzubinden. Dabei müssen einfache Regeln aufgestellt werden. Sie sollten leicht verständlich und problemlos umsetzbar sein, damit die Einhaltung nicht zuviel Anstrengung erfordert. Jugendspieler haben nämlich auch ein Leben abseits des Fußballplatzes. Es kann sich nicht die gesamte Ernährung und Freizeitgestaltung dem Fußballverein unterordnen. Wenn der Trainer versucht ein zu striktes Regiment zu führen, werden sich Spieler und Eltern einfach nicht daran halten. Solche Vorgaben sollten deshalb unterstützend sein und keinen Zwang darstellen.

Sind Regeln für Eltern möglich und wie könnten sie gestaltet werden?

Einheitliche Verhaltensregeln können den Ablauf vieler Dinge vereinfachen. Allerdings sollte der Coach auch hier wieder bedenken, dass er auf die Eltern bei der Umsetzung angewiesen ist. Sollten allerdings wiederholt Probleme entstehen, führt kein Weg an klaren Vorgaben vorbei. Diese können zum Beispiel verlangen, den eigenen Nachwuchs zu vorbildlichem Verhalten gegenüber Trainer und Mitspielern anzuhalten. Außerdem sollten Eltern ihren Kindern niemals erklären, dass sie die besten in der Mannschaft sind oder zumindest besser als andere Spieler. Jugendspieler sollten auch niemals nach dem Spiel durch ihre Eltern kritisiert werden, sondern Unterstützung erfahren. Dies gilt gerade nach einer schlechten Leistung. Wenn man sich die Umsetzung solcher Grundsätze wünscht, kann jedoch nicht bevormundend aufgetreten werden. Am besten werden sie auf dem Elternabend gemeinsam besprochen und begründet. Unter Umständen ist es auch sinnvoll, Regeln für das Verhalten von Erwachsenen aufzustellen. Diese sollten beinhalten, dass Entscheidungen des Trainers zu respektieren sind und Kritik nur unter vier Augen besprochen wird. Außerdem kann bei Bedarf auch das Benehmen auf dem Platz reguliert werden.

Welche Maßnahmen kann ich gegenüber Eltern der Kinder durchsetzen und wie?

Es ist natürlich schwierig, gegenüber erwachsenen Menschen solche Vorgaben zu diktieren. Alle Absprachen müssen deshalb einvernehmlich stattfinden. Es ist allerdings möglich, einen gewissen Gruppendruck mithilfe anderer Eltern zu erzeugen. Dazu muss man sie in die Umsetzung einbinden. Sollten nur wenige Problemfälle im Verein existieren, kann es hilfreich sein, mit anderen Müttern und Vätern zu sprechen und diese für die Sache zu gewinnen. Der Fokus des Trainers kann dann wieder auf sportliche Aspekte gerichtet werden. In Extremfällen kann der Coach jedoch höchstens den entsprechenden Eltern mitteilen, dass sie auf dem Platz nicht mehr erwünscht sind. Auch ein Ausschluss des Spielers wäre denkbar. Ein solches Verfahren sollte natürlich die letzte Lösuneltern-1g sein und mit dem Verein abgesprochen werden. Eine gute Beziehung und Transparenz gegenüber den Verantwortlichen des Vereins kann sich in solchen Situationen auszahlen und Rückhalt geben. In den meisten Fällen reicht es aber aus, verbindliche Regeln aufzustellen und wiederholt auf ihre Einhaltung zu bestehen.

Wie sollte sich der Trainer selbst verhalten?

Ein Trainer kann von anderen kein gutes Benehmen erwarten, wenn er nicht selbst mit gutem Beispiel vorangeht. Die schärfsten Regeln sollte er sich deshalb selbst auferlegen. Dazu gehören die angesprochene Transparenz und die Gleichberechtigung aller Mitglieder der Mannschaft. Wenn es Schwierigkeiten mit Eltern gibt, darf der Coach mögliche Abneigungen nicht auf seine Jugendspieler übertragen. Auch sollte der Trainer niemals über die Leistung von Kindern öffentlich sprechen oder sich an Lästereien und Tratsch über bestimmte Eltern beteiligen. Gegenüber Außenstehenden sollte er stets rücksichtsvoll auftreten. Schließlich sind die Erziehungsberechtigten auch nur Menschen. Nicht jedes gefallene Wort muss daher auf die Goldwaage gelegt werden. Sorgen und Nöte der Eltern sollte man ernst nehmen. Sportliche Maßnahmen dürfen allerdings nicht von Dritten beeinflusst werden. Ein guter Coach hört den Eltern zu und arbeitet mit ihnen zusammen. Er trifft aber dennoch jede Entscheidung selbst und ist sich gleichzeitig bewusst, dass er es nicht immer jedem recht machen kann.

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Fazit

Der Umgang mit Eltern muss nicht immer schwierig sein. Tatsächlich ist er das in der Regel überhaupt nicht. Meistens werden Kinder und Coach hervorragend von den Erziehungsberechtigten unterstützt. Dennoch kann es zu teilweise sehr erheblichen Störungen durch Erwachsene kommen. Allerdings sind die Möglichkeiten eines Trainers gerade in solchen Fällen relativ beschränkt. Ohne Einsicht der Eltern funktioniert nicht viel. Schließlich kann sich der Trainer nicht als Vormund aufspielen und ihnen Anweisungen erteilen. In krassen Fällen bleibt nur der Ausschluss aus dem Verein. Daher muss man als Verantwortlicher einer Jugendmannschaft darauf hinarbeiten, Probleme schon frühzeitig aus der Welt zu schaffen. Gelungene Kommunikation und verbindliche Absprachen sind die Grundlage eines guten Umgangs miteinander. Manchmal muss der Coach aber auch akzeptieren, dass er bei familiären Problemen einiger Kinder machtlos ist. Trotzdem werden die meisten Eltern eine große Unterstützung darstellen, wenn man auf Offenheit setzt und ihre Bedürfnisse ernst nimmt.

Update

Und da das Thema zum Umgang mit den Eltern so gut bei unseren Lesern angekommen ist, haben wir uns die Mühe gemacht und vier erfahrene Jugendtrainer zu dem Thema befragt. Lest Euch das Interview durch und lasst Euch inspirieren:

1. Bitte schreib uns ein paar Wort zu Deiner Person: Wer bist Du, was machst Du und für welchen Verein bzw. welche Mannschaft in dem Verein bist Du aktuell zuständig?

Sebastian Kneissl:
Sehr gerne. Ich bin Sebastian Kneissl. Ich durfte während meiner Zeit als Profi-Fußballer sehr spannende Erfahrungen unter Europas Top-Trainern wie Claudio Ranieri, Brendan Rodgers und Jose Mourinho sammeln. Letzterer ist ebenfalls der Grund, warum ich mittlerweile Vereine dabei unterstütze, ihre Jugendtrainer in den wichtigen Bereichen der verbalen sowie non-verbalen Kommunikation weiter zu bilden.

Zudem bin ich aktuell Trainer einer Herren Kreisliga Mannschaft.

Andreas Weinberger:
Mein Name ist Andreas Weinberger, ich bin 32 Jahre alt und seit 14 Jahren Fußballtrainer in verschiedenen Altersstufen von der F-Jugend bis zum Herrenbereich, von der Kreisliga bis zur U19-Bundesliga. Ich habe das Studium der Sportwissenschaft mit dem Master in Leistungssport abgeschlossen und seit sechs Jahren im Besitz der DFB A-Lizenz. In meiner bisherigen Trainertätigkeit durfte ich bereits mit einigen Fußballern zusammenarbeiten, die mittlerweile in der Bundesliga oder Premier League spielen. Zurzeit arbeite ich als Cheftrainer der U12 im NLZ des VfB Stuttgart und betreibe meine Fußballschule INTERSOCCA in Reutlingen und Tübingen.

Jesper Schwarz:
Jesper Schwarz, DFB A-Lizenz und Sportwissenschaftler (M.A.) – Mit unserer Firma SoccAthletix – spielend fit werden (Link zur Website einfügen) betreuen wir verschiedene Vereine und Mannschaften. Dabei decken sowohl Frauen und Mädchen also auch Jungs und Männer ab. Auch in nahezu jeder Altersklasse sind wir vertreten.

2. Das Thema „Eltern“ ist sicherlich auch in Eurem Trainerteam öfter ein Trainer. Wie gehst du/Ihr damit um?

Sebastian Kneissl:
Aufgrund der „erwachsenen“ Spieler, ist die Elternthematik recht einfach zu regeln. Bzw. das machen die Jungs oft selbst.
In meiner Zeit als Jugendtrainer und aktuell als Individualcoach erlebe ich doch den ein oder anderen ambitionierten Elternteil. Manche Elternteile sind sogar selbst als Trainer aktiv.
Für mich steht zuerst das Wort Dankbarkeit. Ich habe Spaß am Traineramt. Doch ohne Spieler würde ich alleine auf dem Platz stehen. Daher ist es mir wichtig, die Eltern meine Dankbarkeit spüren. Sie überlassen uns Trainern schließlich ihr wertvollstes Familienmitglied.
Danach die ist Transparenz und Kommunikation enorm wichtig.
Ich fordere vor jedem Training ein kurzes Feedback, wie es dem Spieler am Tag bzw. über die Woche ging. Damit habe ich einen guten Überblick, wie der aktuelle Zustand der Kinder ist.
Nach dem Training erhält jeder Elternteil ein Feedback von mir, wie ihr Kind trainiert hat bzw. was trainiert wurde. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Andreas Weinberger:
Das ist eher selten ein Thema bei uns. Zwischendurch gibt es immer wieder mal einige Punkte, die man zu diesem Thema bespricht, grundsätzlich haben wir aber keinerlei Beschwerden oder Probleme mit der Elternschaft. Es gibt in jedem großen NLZ ganz klare Regeln für Spielereltern. Die meisten Eltern respektieren und halten sich an diese Regeln, so dass es unter meiner Führung fast nie Probleme mit der Elternschaft bestanden.

Jesper Schwarz:
Ja, das Thema „Eltern“ sorgt auch bei uns häufig für Gesprächsstoff. Dabei geht es zum einen um die Eltern unserer Spieler/Innen, zum anderen aber auch immer wieder um die Eltern der Vereinsspieler/Innen, auf die wir bei unseren Aktionen wie z.B. Scouting etc. treffen. Es gibt ja positive und negative Begegnungen mit Eltern – davon hängt dann natürlich ab, wie wir reagieren.

3. Und im Verein? Wie wird da mit der Problematik „Eltern“ umgegangen?

Sebastian Kneissl:
Die Trainer kommen mit den meisten Eltern sehr gut aus. Ich denke, dass es sowieso nur ein kleiner Teil der Eltern ist, die sich negativ verhalten.
Der Trainer soll zuerst versuchen den „Konflikt“ alleine zu bewältigen. Sollte es jedoch ein größerer Konflikt sein, steht die Jugendleitung und die Abteilungsleitung immer bereit.

Andreas Weinberger:
Wir machen ein bis zwei Mal im Jahr einen Elternabend bei dem Grundsätzliches für einen reibungslosen Ablauf der Saison besprochen wird. Darüber hinaus wird von Seiten des NLZ´s den Eltern viel angeboten. Wir haben Elternabende, die von Experten zu verschiedensten Themen durchgeführt werden, z.B. Ernährung, Psychologie, Umgang und Ablauf mit der Schule usw.

4. Kommen viele Eltern zu Trainingseinheiten bzw. zu den Spielen? Inwieweit unterscheidet sich das bei Euch altersbedingt?

Sebastian Kneissl:
Spieler müssen befreit aufspielen können. Daher bitte ich die Eltern höflich, gar nicht während dem Training aufzutauchen. Dann kommen sie erst gar nicht in die Versuchung ihre Kids zu „coachen“.
Kinder brauchen Freiraum, um sich entwickeln zu können. Das bedeutet auch Freiraum von den Eltern.

Andreas Weinberger:
Es ist bei uns so, dass die Eltern bei den Trainingseinheiten nicht vom Spielfeldrand zuschauen sollen. Dies führt oft zu Ablenkung der Kinder und soll so gut es geht vermieden werden. Ausnahmen bilden Trainingseinheiten, bei denen Gastspieler zum Probetraining beiwohnen. Die Eltern dieser Kinder dürfen bei den Trainingseinheiten dabei sein. Ansonsten verbringen die Eltern die Zeit in einem extra eingerichteten Elternraum im NLZ oder fahren nach Hause, wenn sie in der Nähe wohnen. Bei den Spielen sind im Grundlagenbereich meistens fast alle Eltern anwesend und schauen zu.

Jesper Schwarz:
Zum Training der jüngeren Kinder kommen eher mehr Eltern, um zuzuschauen und einen Eindruck zu gewinnen, ob ihr Kind gut aufgehoben ist. Bei den älteren Kindern ist das seltener. In der Regel können Eltern einige Male dabei sein, bevor sie bitten, im Interesse ihrer Kinder nicht die gesamte Trainingszeit über zu bleiben. Wenn Eltern sich in den Trainingsablauf einmischen und dies auch auf Aufforderung nicht abstellen können, können sie nicht weiterzusehen.

5. Welche verschiedenen Typen von „Fußballeltern“ gibt es bzw. fallen Dir auf?

Sebastian Kneissl:
Da gibt es alle möglichen Facetten. Und ich bin mir sicher, dass ich auch noch nicht alle gesehen bzw. kennengelernt habe. Haha
Die Unterstützer. Diese Eltern sind zuverlässig, packen überall mit an und akzeptieren jede Trainerentscheidung.
Die Zündler: Sie schüren hinter dem Rücken des Trainers bereits das Feuer, statt ihn direkt anzusprechen.
Die Experten: Diese Eltern haben das Spiel „studiert“. Sie kennen die technischen und taktischen Kniffe. Behalten sie jedoch erstmal für sich. Erst im Nachhinein hört man dann: „Das hättet ihr so machen sollen“
Die Phantome: Es gibt Eltern, die man so gut wie nie sieht. Als ob ein Geist die Kinder auf und wieder von dem Platz gezaubert hat.
Die Interessierten: Diese Eltern saugen das Training, das Spiel, das Kind, den Trainer und die Stimmung bewusst auf. Sie loben, sind zuverlässig und fragen trotz allem höflich nach, wenn sie etwas nicht verstehen oder mit einer Entscheidung nicht einverstanden sind. Und das sogar mit einem respektvollen Verhalten.

Andreas Weinberger:
Spontan würde ich sagen, dass es drei Typen gibt: 1. Die, die nie etwas zu meckern bzw. nachfragen haben und auch dann nicht, wenn der Spieler selten zum Einsatz kommt. Die lassen es mehr oder weniger laufen und sind der Meinung, das Kind soll Spaß haben und gesund bleiben. Der Rest wird sich zeigen. 2. Die, die ab und zu mal nachfragen aber nie so, dass es einen stört. Diese Eltern möchten ihr Kind bestmöglich fördern und möchten dabei nichts außer Acht lassen. 3. Die dritte Kategorie sind die Eltern, die ständig etwas zu fragen haben und es so weit geht, dass es das ganze Trainerteam nervt. Zum Glück habe ich selten Eltern in dieser Kategorie, habe es aber schon erlebt. Diese Eltern schaden ihren Kindern nur, da sie sich oft in den sportlichen Bereich einmischen, von dem sie nicht so viel Ahnung haben, wie ein qualifizierter Trainer. Dies ist natürlich auf den Bereich in einem NLZ bezogen. Im Kinderbereich in einem kleinen Verein wird es sicherlich Eltern haben, die es besser machen könnten, als der ein oder andere Trainer, der an der Linie steht. Aber zu den sei auch nur eins gesagt: Nicht quatschen und kritisieren, sondern am besten sofort eine Mannschaft übernehmen und der Kinderförderung im Fußball beitreten!

Jesper Schwarz:
Wir teilen die Eltern grob in vier Kategorien ein, die man jedoch gut und gerne noch differenzieren könnte. 1. Die Fußballgegner. Sie haben Angst, dass die Schule oder eine andere, den Eltern wichtigere Sportart oder auch das Musikinstrument unter der Fußballfreude ihrer Kinder leiden könnten. 2. Die Ignoranten. Sie interessieren sich nicht für Fußball und nehmen das Engagement ihrer Kinder nicht zur Kenntnis. Sie besuchen und unterstützen keine der Veranstaltungen und Aktionen. 3. Die Engagierten. Sie sind wenn immer möglich bei Veranstaltungen und Aktionen dabei, helfen, wo sie können. 4. Die Ehrgeizigen. Sie sind immer dabei, ihr Kind ist super ausgerüstet, sie unterstützen die Mannschaft, haben aber stets ein besonderes Auge auf ihr Kind gerichtet und erwarten dasselbe von uns. Sie nehmen vor allem Fehler und Schwächen anderer wahr und weniger die ihres eigenen Kindes.

6. Wie versuchen Eltern Einfluss zu nehmen?

Sebastian Kneissl:
Zuerst sollte man als Trainer verstehen, dass wir einen uns einen ganz wichtigen Teil bewusstmachen müssen.
Eltern sind immer mit Emotionen bei solchen Angelegenheiten dabei. Sie haben eine andere Beziehung zum Spiel.
Trainer sehen Fakten. Trainiert der Spieler gut, wie ist er zu seinen Mitspielern und, und, und…
Wenn Emotionen und Fakten aufeinander treffen, ist ein Knall oft programmiert.
Eltern nehmen dann Einfluss, wenn sie denken, dass ihr Kind einen „Schaden“ erleidet. Durch zu wenig Spielzeit ist der typische Grund.
Hier gilt es als Trainer IMMER zuerst Verständnis und Empathie zu zeigen.

Andreas Weinberger:
Wie schon gesagt, durch Gespräche oder Emails zu einem bestimmten Thema.

Jesper Schwarz:
Da haben wir Glück, da wir ein Zusatzangebot für die Spieler bieten, haben wir einen Expertenstatus – es kommt wirklich selten vor, dass Eltern hier versuchen sich einzumischen oder Einfluss zunehmen.

7. Welcher Typ „Eltern“ sind Deine Wunscheltern?

Sebastian Kneissl:
Ich finde es immer spannend, wenn von allem etwas dabei ist. Ja, auch die unangenehmen Eltern. Sie bringen Pep in die Sache. Natürlich muss man aufpassen, dass es nicht zu stark wird, jedoch ein bisschen aufreiben ist ok. Da stelle ich mein Ego auch gerne hinten an.

Andreas Weinberger:
Die von mir beschriebene Kategorie 1. und 2. Man braucht in einer Elternschaft beide Typen, da sich der Typ 2. oft mehr engagiert und so eine große Hilfe für die Trainer ist. Oft kommen auch Hinweise zu z.B. organisatorischen Punkten, an die man bisher vielleicht noch nicht gedacht hat. Mit der Kategorie 1. wäre man ausschließlich auf sich allein gestellt.

Jesper Schwarz:
Natürlich bevorzugen wir die Engagierten, die das gesamte Team samt Trainer unterstützen, ohne auf ihre oder die Vorteile ihres Kindes zu achten. Die Gesamtstimmung, die Freude, das Miteinander zählt. Für Fragen oder auch Kritik stehen wir im persönlichen Gespräch zur Verfügung.

8. Was sind besonders kontraproduktive Verhaltensweisen?

Sebastian Kneissl:
Wer hinter dem Rücken redet, bewirkt letztlich nichts Positives. Ich bevorzuge klare direkte Aussagen ins Gesicht.

Andreas Weinberger:
Der beschrieben Typ 3. Die Eltern schaden ihrem Kind damit nur, da es unterbewusst automatisch eher zu Abneigung als zur Sympathie führt. Wenn man einen qualifizierten Trainer hat, dann ist es am besten ihn auf sportliche Fragen ein bis zwei Mal im Jahr anzusprechen. Dazu gibt es in den halbjährigen Elterngesprächen ausreichend Zeit um diese zu besprechen. Hat man in der Mannschaft einen Trainer von dem man als Elternteil nicht überzeugt ist, sollte man es entweder selbst besser tun oder sich einen anderen Verein suchen. Das Kritisieren des Trainers führt zu nichts! Natürlich kann man auch konstruktive Gespräche führen. Leider können es die wenigsten Eltern, wenn ihnen etwas nicht gefällt, sondern werden schnell negativ.

Jesper Schwarz:
Als besonders kontraproduktiv empfinden wir Verbote und „mal aussetzen“, bis….. dies oder das wieder besser wird. Außerdem die Kritiklosigkeit dem eigenen Kind gegenüber. Unterstützung und Förderung bedeutet nicht „über den Klee loben“. Auch das in Frage stellen des Trainers oder des Trainings kann sehr kontraproduktiv sein.

9. Lass uns mal an die Kinder direkt denken: Können die Kinder unter der Einflussnahme ihrer oder andere Eltern leiden?

Sebastian Kneissl:
Ja, natürlich. Bei den meisten ist es nicht bewusst. Viele bekommen suggeriert, dass sie extra Liebe erhalten, wenn die Leistung stimmt. Das ist eine fatale Einstellung, die dem Kind im späteren Verlauf seines Lebens enormen Schaden zufügen kann.
Ein Kind soll nicht nach Leistung bewertet werden.
Ein Kind soll IMMER ermutigt werden, Lösungen zu finden. Eigenständig. Nur dann wird sich auch ein optimaler Lernprozess einstellen.

Andreas Weinberger:
Unter dem Typ 3. können Kinder definitiv leiden. Wie schon erwähnt führt es automatisch zu Abneigung. Andererseits muss man es versuchen bestmöglich auszublenden. Das Kind kann ja nichts dafür. In der Praxis ist es aber schwer zu trennen.

Jesper Schwarz:
Natürlich wirkt sich jedes Elternverhalten auf die Kinder aus. Positive Eltern können das Team durchaus stärken, aber auch nach Niederlagen wiederaufbauen. Besonders ehrgeizige Eltern können Druck und Versagensängste erzeugen. Die „Kritiklosen“ können die Selbstwahrnehmung ihrer Kinder beeinträchtigen. Andere zu kritisieren oder gar schlecht zu reden, kann die Grundstimmung eines Teams negativ beeinflussen.

10. Welche Tipps hast Du wie der jeweiligen Trainer mit störenden/nervenden Eltern umgehen sollte?

Sebastian Kneissl:
Sobald es ein kritisches Thema gibt, ist es wichtig, den direkten Weg zu suchen, um ein Gespräch führen zu können.
Tatsächlich ist es die Art der Kommunikation und klare Regeln von Beginn an.
Das lehre ich ebenfalls in den Trainer-Vorträgen, denn man so oder so miteinander reden.
Wichtig!! Überbegriffe wie Verantwortung, Geduld, Stärken usw. sollten sehr detailliert erläutert werden. Nicht als Oberbegriff in den Raum geworden werden.

Andreas Weinberger:
Zunächst würde ich jedem Trainer, egal in welchem Altersbereich und Spielklasse er die Mannschaft betreut, raten vor der beginnenden Saison einen Elternabend durchzuführen, bei dem man bestimmte Verhaltensregeln bespricht. Dies muss aber je nach Kompetenz des Trainers nicht unbedingt deduktiv von ihm vorgegeben werden. Man kann die Eltern auch mit „ins Boot holen“ und die Regeln gemeinsam definieren. Dazu auch darauf hinweisen, dass man positive Ratschläge gerne erhalten möchte. Dies würde schon zu Beginn zu einer viel besseren Grundstimmung und späteren Zusammenarbeit führen.

Jesper Schwarz:
Die Eltern bei passender Gelegenheit zur Seite nehmen und ein offenes, lösungsorientiertes Gespräch führen. Bei extremen, akuten Situationen muss man gegebenenfalls auch einmal „hart“ durchgreifen und deutliche Reaktionen zeigen.

11. Inwieweit bindest Du die Eltern in die Abläufe ein? Inwieweit können Sie „hilfreich“ sein?

Sebastian Kneissl:
Je mehr man die Eltern mit einbauen kann, desto stärker wird das Zusammengehörigkeitsgefühl. Und wenn es nur kleine Aufgaben sind. Am besten alles breit verteilen, damit die Eltern „gezwungen“ sind, sich miteinander zu unterhalten und abzustimmen. Eben wie es ihre Kinder auf dem Platz machen sollten.

Andreas Weinberger:
Im unteren Bereich sind die Eltern extrem wichtig. Ohne die Elternschaft würde bei großen Turnieren, die wir spielen, es nicht funktionieren. Aber auch in der F-Jugend beim kleineren Verein braucht man die Hilfe der Eltern. Oft sind es doch diese, die den Platz aufbauen, Kuchen backen und Obst mitbringen.

Jesper Schwarz:
Zunächst einmal sind wir für alle Eltern gut erreichbar. Auf Fragen und Probleme versuchen wir schnellstmöglich zu reagieren. Die Eltern sind bei allen Aktivitäten willkommen, wir kümmern uns aber auch um die Kinder, deren Eltern keine Zeit z.B. für das Bringen und/oder Abholen haben. Hier ist ein guter Kontakt zu allen Beteiligten oft sehr hilfreich. Wir bieten den Eltern gerne die Möglichkeit, sich zu beteiligen oder auch Ideen einzubringen, wenn wir besondere Veranstaltungen haben. Insgesamt aber liegt unser Focus auf den Kindern und deren Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit und Eigeninitiative

12. Zum Abschluss würden wir uns sehr über eine besonders lustige Anekdote freuen, die Du mit den Eltern bzw. einem Elternteil erlebt hast.

Sebastian Kneissl:
Ein ergreifendes Erlebnis war, als ich einen 10-jährigen Jungen individuell trainierte. Wir machen verschiedene Koordinationsübungen, um seine Lauftechnik zu optimieren. An einer Übung verzweifelte er jedoch. Die Mutter saß relativ weit weg und sah, dass ihr Sohn Schwierigkeiten hatte. Sie stand auf und übte die Bewegungsabfolge hinter einem Baum. Nach kurzer Zeit hatte sie den Ablauf perfekt „im Blut“. Sie kam auf den Platz und nahm ihren Sohn in den Arm. Sie bestärkte ihn und wünschte sich, dass sie die Übung gemeinsam absolvieren. Der Sohn war im ersten Moment irritiert, folgte jedoch dem Wunsch der Mutter sofort. Lange Rede kurzer Sinn. Er schaffte es, diese Bewegungsabfolge gemeinsam mit seiner Mutter einzustudieren. Einer meiner schönsten Momente auf dem Platz.

Andreas Weinberger:
Ich habe einen besonders talentierten und sehr guten Fußballer trainiert. Der Vater von ihm gehörte zweifelsfrei zur Kategorie Typ 1. Sogar als es darum ging in der B-Jugend einen gut dotierten Vertrag zu unterschreiben, wollte dieser davon nichts wissen und sagte sinngemäß: „Was soll der Junge mit dem Vertrag? Erstens wird er nächste Saison immer noch hier spielen, da gebe ich mein Wort drauf und zweitens braucht er das Geld jetzt nicht!“ Schlussendlich gab es doch einen Vertrag, da es heutzutage in diesem Bereich einfach dazu gehört. Mittlerweile spielt er in der Bundesliga. Der Spieler galt seitdem er sehr klein war als ein sehr großes Talent. Mit der Art und Weise seines Vaters ist es im möglich gewesen dieses Level zu halten, da er ihm mit seinem Verhalten viel Druck von den Schultern genommen hat. Die talentierten Jungs in einem NLZ sind oft so ehrgeizig, dass man von Elternseite diesen Ehrgeiz nicht noch weiter verstärken muss, sondern im Gegenteil den Druck wegnehmen.

Jesper Schwarz:
In der langen Zeit haben wir schon viel erlebt – sowohl positiv als auch negativ. Besonders gern erinnern wir uns an die Zeit mit Übernachtungsfahrten zurück. Hier hatten wir Teams bei denen viele Eltern mitkamen und dann konnten das wirklich schöne Abende werden. Aber eine wirkliche Anekdote fällt mir hier nicht ein.

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