Fußballtrikots selber gestalten – sieben einfache Tipps!

Immer mehr Fußballmannschaften entscheiden sich dazu, ihr Trikots selber zu gestalten. Hierfür bieten sehr viele unterschiedliche Online-Shops ihre Dienste an. Doch wie genau funktioniert das und was sollte bei der Gestaltung alles beachtet werden? Der folgende Ratgeber beantwortet diese und viele weitere Fragen rund um dieses Thema und gibt 7 nützliche Tipps.

FussballtrikotsWarum sollten Fußballmannschaften ihre Trikots selber gestalten?

Zunächst einmal schweißt es das Team zusammen, wenn Sie in gemeinsam ausgesuchten Jerseys spielen. Zudem sind selbst gestaltete Trikots auch optisch ein Hingucker. Hierbei besteht immer die Möglichkeit, auch eigene Wünsche und Vorstellungen einzubringen. So bieten die verschiedenen Anbieter sehr viele unterschiedliche Gestaltungsmöglichkeiten bei Fußballtrikots an. Somit wird sicherlich jedes Team fündig und trägt schon bald die ganz persönlichen Jerseys.

Fußballtrikots selbst gestalten – 7 einfache Tipps

Tipp 1: Die Vereinsfarben beibehalten

Auch wenn es einige Mannschaften anders machen, es ist immer eine gute Idee bei der Gestaltung von Fußballtrikots die Vereinsfarben beizubehalten. Denn schließlich soll der Club auch repräsentiert werden. Hier lohnt sich ein Blick in den Profibereich. So läuft Borussia Dortmund zum Beispiel immer in den Farben Schwarz und Gelb auf. Früher hatte der BVB auch schonmal Auswärtstrikots, die anders gefärbt waren, heute bleibt er sich aber in der Farbgebung treu. Lediglich das Design fällt jedes Jahr etwas anders aus. Und so sollten es auch die Amateurvereine machen. Am besten werden die Vereinsfarben möglichst beibehalten.

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Tipp 2: Das Material

Ein weiterer Punkt, des es bei der Gestaltung von Fußballtrikots zu beachten gilt, ist das Material. Viele Modelle besten zum Großteil aus Polyester. Denn dieses Material ist zum einen luftdurchlässig und atmungsaktiv und zum anderen auch sehr angenehm zu tragen. Zudem trocknet Polyester auch recht schnell, sodass die Trikots auch wieder schneller wieder einsatzbereit sind. Früher bestanden viele Modelle noch aus Baumwolle. Heute wird dieses Material aber nur noch sehr selten für diese Zwecke verwendet.

Polyester ist nicht nur pflegeleichter, sondern nimmt auch nicht so viele Gerüche auf, was bei einem Leistungssport, wie eben Fußball einer ist und dem damit verbundenen Schwitzen natürlich von Vorteil ist. Dadurch können die Trikot in den meisten Fällen viele Jahre getragen werden und müssen nicht so schnell wieder gegen neue ausgetauscht werden. Übrigens wird bei den Profivereinen sehr häufig auch noch Mesh in die Jerseys eingearbeitet, um sie noch atmungsaktiver zu machen.

Tipp 3: Die Beflockung

Neben dem Material ist auch die Beflockung ein sehr wichtiger Punkt. Auch diese sollte mit Bedacht ausgewählt werden. Denn schließlich soll die Beflockung, genauso wie die Trikots selber, möglichst lange halten und nicht bereits nach einigen Waschgängen lösen. Zudem ist sie zwingend erforderlich, um am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen zu können. Laut den Regeln des DFB müssen alle Trikots mit einer Nummer versehen sein, die zudem auch noch gut erkennbar ist. Denn dadurch kann der Schiedsrichter besser die Spieler voneinander unterscheiden, was zum Beispiel bei einer sogenannten Rudelbildung sehr wichtig ist.

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Im Profibereich wird zudem auch noch der Spielername auf das Trikot geflockt, was im Amateurbereich aber nicht Pflicht ist. Denn schließlich wechseln die Akteure in den unteren Ligen sehr häufig und es kann nicht jedes Mal ein neues Jersey gedruckt werden. Daher lösen viele Vereine dieses Problem so, dass jeder Spieler ein eigenes Trikot bezahlt, auf dem dann nicht nur die Nummer und der Vereinsname, sondern eben auch der Name des Sportlers steht.

Tipp 4: Den richtigen Online-Shop zum Gestalten der Trikots finden

Im Internet bieten immer mehr Anbieter an, Fußballtrikots zu gestalten. Da fällt die Wahl gar nicht so einfach. Wichtig ist, dass der jeweilige Anbieter neben einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis auch einen zuverlässigen Service bietet. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass es eine Hotline gibt, an die sich die Vereine bei eventuellen Fragen wenden können. Die Mitarbeiter des Anbieters sollten diese beantworten und nützliche Tipps geben. Denn gerade dann, wenn so etwas wie die Trikotgestaltung noch nie gemacht wurde, kommt es dabei schnell zu Fehlern. Übrigens gibt es auch einige stationäre Anbieter, die sich darauf spezialisiert haben. Allerdings verlangen diese zumeist auch etwas höhere Preise. Somit muss überlegt werden, was einem selber wichtiger ist.

Tipp 5: Flockfolie aufbügeln

Es besteht auch die Möglichkeit, die sogenannte Flockfolie selber auf die Trikots zu bügeln. Dadurch müssten dann nur die Shirts und eben auch die Buchstaben, Zahlen und Motive zum Aufbringen bestellt werden. Dadurch können die Vereine Kosten sparen, haben aber auch mehr Arbeit. Wenn sie sich aber dazu entscheiden, die Flockfolie selber aufzubringen, ist es sehr wichtig, dass die Trikots dabei immer komplett faltenfrei sind. Erst dann wird das Motiv aufgelegt und passend platziert. Wichtig ist, dass die Folie auch nicht auf einer naht oder an einem Bund aufgebracht wird. Denn dadurch würde die Haltbarkeit unter Umständen sehr stark beeinträchtigt.

Tipp 6: Pflegehinweise beachten und damit vor allem die Haltbarkeit verlängern

Es gibt viele unterschiedliche Druckverfahren, mit denen die eigenen Trikots gestaltet werden können. Wichtig ist in aber in jedem Fall, dass auf die jeweiligen Pflegehinweise geachtet wird. Denn nur dann hat die Mannschaft lange etwas von ihren neuen Shirts. Da diese in den meisten Fällen aus Polyester bestehen, sind sie recht pflegeleicht und es kann auch nicht besonders viel falsch gemacht werden. In der Regel können solche Trikots bei 30 Grad Celsius bis 40 Grad Celsius problemlos mit der Waschmaschine gereinigt werden. Allerdings sollten sie am besten nicht, egal ob sie einen Aufnäher haben oder nicht, in den Trockner gegeben werden.

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Zudem macht es Sinn, sie vor dem Waschen auf Links zu ziehen, um die Aufdrucke vor möglichen Schäden zu schützen. Damit keine Verfärbungen entstehen, werden die Trikots am besten nicht mit andersfarbigen Kleidungsstücken gewaschen. Zudem sollte hierbei immer sogenanntes Feinwaschmittel und kein Weichspüler verwendet werden. Verzichtet werden sollte zudem auch auf eine chemische Reinigung, da dadurch eventuell die Beflockungen, Bestickungen oder auch die Aufdrucke beschädigt werden könnten. Wurden die Trikots gerade erst neu gestaltet, sollten sie erst nach frühestens 48 Stunden gewaschen werden.

Tipp 7: Individualität

Wichtig ist auch, dass die sich die neuen Trikots deutlich von den Shirts der Gegner unterscheiden. Denn sonst könnte es passieren, dass eine Mannschaft Leibchen tragen muss. Und dann wäre die Arbeit umsonst gewesen, da niemand die Trikots erkennen kann. Somit sollte genau geschaut und überlegt werden, welche Farben und Designs die anderen Teams bei ihren Trikots verwenden. Wer sich hierbei nicht sicher ist, kann bei diesen zur Sicherheit einfach nachfragen, sie werden sicherlich eine Auskunft geben.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, um Fußballtrikots selber zu gestalten. Das ist sowohl im Internet bei zahlreichen Online-Shops wie auch bei einigen Geschäften vor Ort, möglich. Doch in beiden Fällen sollten die oben beschriebenen sieben Tipps beachtet werden, um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erhalten.

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