RB Leipzig: Training diagonaler Bälle und des Passes in die Tiefe

Mit etwas Verspätung kamen die Spieler am Montagmorgen zum öffentlichen Trainingsauftakt auf den Platz. Nach 20 Minuten Ballgewöhnung und kurzer Erwärmung im Lauf ABC ging es in die erste Trainingsübungen, bei der die Mannschaft zunächst geteilt wurde.

Kurzpassspiel und Brainkinetik

In der ersten Übung sollten sich sechs Spieler einen weißen Ball mit maximal zwei Kontakten auf engem Raum zuspielen. Es wurde schnell ein zweiter, orangefarbener Ball ins Spiel gebracht, welcher mit einem Kontakt verarbeitet werden sollte. Aufbauend darauf sollten sich die Spieler zusätzlich einen Handball zuwerfen.

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Nach einigen Minuten sollte nun auch der Handball neben dem weißen und orangefarbenen Ball mit dem Fuß gepasst werden. In einer letzten Variation hatte der Trainer einen weiteren Handball, orangefarbenen und weißen Ball in der Hand. Der Trainer lies dann einen dieser Bälle fallen und die Spieler sollten daraufhin möglichst schnell zum entsprechenden Ball auf dem Spielfeld laufen. Der letzte Spieler durfte sich mit Liegestützen belohnen.

Vertikale und diagonale Bälle

In der parallel laufenden Übungen sollten die restlichen 12 Spieler das Passspiel über eine mittlere Distanz üben. In einem großen Viereck standen dabei jeweils 2 Hütchen gegenüber. Hinter jedem Hütchen stand ein Spieler. Aufgabe der Spieler war es zunächst einen sauberen vertikalen Pass in den Fuß des Gegenübers zu spielen, welcher dann Ball dann mit zwei Kontakten diagonal nach außen passen sollte.

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Der empfangende Spieler lies den Ball tropfen, sodass der Spieler den Ball durch die Hütchen zum daneben stehenden Spieler passen konnte. Nach einem gespielten Ball wurde im Uhrzeigersinn durchgewechselt. Zunächst sollten die Bälle dabei sauber gespielt werden, sodass ein gleichmäßiger Rhythmus entstehen konnte. Später wurde die Bälle kräftiger in den Fuß gespielt.

Spielform mit entscheidendem Pass in die Tiefe

In einer Spielform sollten die Spieler das schnelle Kurzpassspiel auf engem Raum sowie den Pass in die Tiefe üben. In einem 7 gegen 7 mit 4 neutralen Spielern auf den Außenbahnen ging es zunächst darum, 6 erfolgreiche Pässe innerhalb des eigenen Teams zu spielen, um dann den Pass in die Tiefe auf die Stürmerposition zu spielen. Dieser sollte den Ball abtropfen lassen um einen Pass auf die Außenbahn zu ermöglichen.

Anschließend erfolgte ein Querpass in die Mitte sowie ein Abschluss aufs Tor ohne Gegnerdruck. 5 Punkte gab es für die 6 erfolgreiche Pässe, 5 Punkte für einen Diagonalball sowie 3 Punkte für ein Tor. Das Verliererteam musste am Ende gemeinsam Liegestützen machen.

Autor: Jan Deneke

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