Innovatives 8 vs 8 im Hertha Training

Nach einer längeren Einheit im Kraftraum standen die Herthaner diesmal nur etwa eine Stunde auf dem Trainingsplatz. Den Höhepunkt bildete ein längeres Trainingsspiel am Ende der Einheit.

“Lusti“ erklärt Genki die Auftaktübung …

Nach der obligatorischen Mannschaftsbesprechung erklärte das Trainerteam um Chef Dárdai „ihren Jungs“ direkt die erste Übung. Hierfür teilten sich die Spieler in Zweiergruppen auf und reihten sich hintereinander ein. Anschließend ging es im Trabschritt los. Gleichzeitig mussten sie mit ihren je zwei Mal in folgender Reihenfolge in die Hände, auf die Brust sowie auf den Oberschenkel klatschen. Vorneweg lief das Duo Fabian Lustenberger/Genki Haraguchi. Kurios: Kapitän „Lusti“ musste seinem japanischen Teamkollegen die Anweisungen von Dárdai ein ums andere Mal verständlich machen.

Dynamische Torwartübung

Die Torhüter Thomas Kraft, Marius Gersbeck und Nils Körber trainierten ein paar Meter nebenan, wie sonst auch üblich, mit Torwarttrainer Zsolt Petry gesonder. Die etatmäßige Nummer zwei, Rune Jarstein, spielte am Abend für die zweite Mannschaft in der Regionalliga, wirkte daher nicht mit.

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Die Schlussmänner probierten sich an einer sehr dynamischen Übung, die sowohl das Passspiel, als auch eine schnelle Reaktionsfähigkeit fördern soll.



Für sämtliche Feldspieler standen indes klassische Passspielformationen und Kopfballtraining auf dem Programm. Bei den Kopfbällen waren die Akteure gefordert, einerseits flache und druckvolle, andererseits hohe und weniger druckvolle „Header“ an den Teamkollegen zu bringen.



Kopfball-Duell nach Sprinttraining

Daraufhin wurden die Bälle allerdings schon wieder an die Seite gelegt. Der Grund: Die Athletiktrainer setzten kurzfristig noch Sprinttraining auf den Trainingsplan. Nach diesen kräftezehrenden Läufen, wurde die Mannschaft mit einem lustigen Wettkampf von ihrem Trainerteam belohnt. Dennoch waren die Kicker auch beim Kopfball-Duell mit großem Ehrgeiz bei der Sache. Zur Strafe mussten die Verlierer Liegestützen machen.

Alles andere als 08/15

Für den Abschluss hatte sich Dárdai etwas Innovatives ausgedacht. Beim „Acht gegen Acht“ auf einem Mini-Spielfeld (s. Video) durften nur jeweils vier Spieler pro Team auf dem Mitfeld mitwirken. Die anderen vier mussten sich währenddessen neben dem Spielfeld an den Seitenlinien bzw. entlang der Torauslinie postieren. Sie durften den Ball nur spielen, sobald dieser ins Aus ging. „Das ist alles andere als 08/15“, erfreuten sich zwei Trainingskiebitze an dem etwa 30-minütigen Trainingsspiel.

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Von Kevin Schulte

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