Hertha Trainingsspiel: A-Elf gegen B-Elf

Kurz vor Ende der Saison legte Hertha-Coach Pál Dárdai den Fokus auf ein Trainingsspiel zwischen den Stammspielern und den Reservisten.
Nicht mit dabei waren die verletzten Spieler John Anthony Brooks und Vladimir Darida. Aus dem Lazarett gab es dennoch auch Positives zu vermelden, da in Person von Stammtorwart Rune Jarstein, Per Skjelbred und Genki Haraguchi drei zuletzt verletzte bzw. kranke Akteure das komplette Training beschwerdefrei absolvieren konnten.

Stärkung der Rückenmuskulatur

Zum Start mussten die Berliner Profis verschiedene Aufwärm- und Gymnastik-Übungen absolvieren. Athletiktrainer Henrik Kuchno hatte verschiedene Liegestütz-Übungen mitgebracht, außerdem trainierten die Herthaner mit einem Gymnastikball an ihrer Rückenmuskulatur.

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Nach etwa 15 Minuten Athletiktraining folgten dann klassische Pass-Übungen – für die Torhüter Jarstein, Kraft, Körber und Burchert stand Torschuss-Training mit Torwarttrainer Zsolt Petry auf dem Programm.

Pass-Übungen im 8vs3

Die 22 Feldspieler wurden dann in zwei Gruppen á elf Spieler aufgeteilt.

In diesen zwei Gruppen wurde dann jeweils „Acht gegen Drei“ gespielt. Drei Akteure mussten sich jeweils ein Leibchen überstreifen. Die Aufgabe der acht anderen: Sich solange den Ball zupassen bis einer der drei Leibchenträger an das Spielgerät kommt.

Derjenige, der den Fehlpass spielt, muss sich dann das Leibchen des Balleroberers überziehen.
Diese Übung zielt darauf ab, das Kurzpassspiel zu verbessern.

Intensives Trainingsspiel zum Abschluss

Auf komplizierte Taktik-Übungen verzichtete Dárdai, stattdessen stand ein Trainingsspiel auf dem Programm.

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„Am Ende der Saison ist bei den Jungs eine gewisse Erschöpfung da, deshalb brauche ich nicht mehr anfangen, irgendwelche großen neuen Sachen im Training üben zu lassen“, wird Dárdai auf der Hertha-Website zitiert.

Die A-Elf lief im für die Hertha gewohnten 4-2-3-1 auf:

Jarstein – Plattenhardt, Lustenberger, Langkamp, Pekarik – Skjelbred, Stark – Mittelstädt, Kalou, Weiser – Ibisevic.
Die Reservisten starteten mit der gleichen Formation, es gab aber dennoch einige Überraschungen: Der Langzeitverletzte Sami Allagui lief als Linksverteidiger auf und sein Pendant auf der rechten Abwehrseite war Genki Haraguchi.

Kraft – Allagui, Hegeler, van den Bergh, Haraguchi – Cigerci, Ronny – Beerens, Baumjohann, Stocker – Schieber.
Die beiden Offensiv-Akteure Allagui und Haraguchi verschoben regelmäßig nach vorne, sollten so besonders offensivstarke und hoch stehende Bundesliga-Teams simulieren.



Die Haupt-Aufgabe der A-Elf bestand darin, diese hoch stehenden Außenverteidiger immer wieder zu überspielen.
Dárdai ließ auch, was für ihn eigentlich untypisch ist, lange Bälle zu.

Nach 20 Minuten – die Stammspieler führten zu dem Zeitpunkt mit 3:0 – wurden die Seiten gewechselt.
Stocker und Mittelstädt wechselten für die zweiten 20 Minuten die Mannschaften.

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Im zweiten Abschnitt sollten die Stammspieler das Hauptaugenmerk nun nicht mehr auf lange Bälle legen, sondern auf das Kurzpassspiel.
Das klappte prompt nicht mehr so gut, weil die Reservisten durch ihre hohe Verteidigung zu schnellen Ballgewinnen kamen.
Die logische Konsequenz: Die zweiten 20 Minuten gingen mit 2:0 an die Reserve-Spieler.

Von Kevin Schulte

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