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Taktiktraining im Fußball

Um im Fußball Erfolg haben zu können, sollte neben Torwarttraining, Konditionstraining und Torschusstraining auch regelmäßig Taktiktraining durchgeführt werden. Denn um von der gegnerischen Mannschaft nicht so leicht durchschaut werden zu können, gilt es immer Mal wieder neue Spielsysteme einzustudieren. Denn wenn ein Matchplan nicht funktioniert, sollte es immer einen Plan B geben, um das Spiel trotzdem noch erfolgreich zu absolvieren.

Inhaltsverzeichnis

1. Was ist Taktiktraining?

2. Taktiktraining im Fußball auf den vorhandenen Kader anpassen

3. Taktiktraining – Pressing richtig trainieren

4. Wieso ist Taktiktraining im Fußball so wichtig?

5. Individuelles Taktiktraining beim Fußball erhöht die Erfolgsaussichten

6. Gruppen- und Mannschaftstaktik

7. Taktiktraining im Fußball – andere Sportarten als Vorbilder

8. Wie sieht ein gutes und effektives Taktiktraining im Fußball aus?

9. Welches Hilfsmittel stehen dem Trainer für das Taktiktraining zu Verfügung?

10. Provokationsregeln und Taburäume

11. Taktiktraining im Fußball – Standards

12. Ab welchem Alter ist Taktiktraining sinnvoll/nötig?

13. Fußballtraining – Grundordnungen und Spielsysteme

14. Taktiktraining im Fußball – positionsabhängige Übungen

15. Welche allgemeinen Taktik-Übungen gibt es?

16. Taktikbesprechung im Training?

1. Was ist Taktiktraining?

Beim Taktiktraining werden alle Abläufe geübt, die dann im Spiel Anwendung finden. Hierzu können zum Beispiel ein normaler Doppelpass oder Laufwege der Viererkette gehören. Grundsätzlich sollte ein Trainer überlegen, mit welcher Taktik er sein Team in das Spiel schicken will und diese Gedanken dann in die Übungen beim Fußballtraining einfließen lassen. Einfach gesagt wird also ein Plan benötigt, an dem sich der Coach und natürlich auch seine Spieler orientieren können. Beim Taktiktraining sollte aber immer auch eine Alternative trainiert werden. Denn gerade dann, wenn im Fußball eine bestimmte Taktik bereits etwas länger gespielt wird, durchschauen die Gegner mehr und mehr den Matchplan. Und dann sollte das Team in der Lage sein, andere Spielsysteme zu spielen. Denn im Fußball ist es sehr wichtig, selber zu agieren und nicht nur auf die Gegner zu reagieren.

2. Taktiktraining im Fußball auf den vorhandenen Kader anpassen

Gerade im Fußball ist es sehr wichtig, dass das Taktiktraining auf den Kader, beziehungsweise auf die vorhandenen Spieler, abgestimmt wird. Befindet sich das Team in einem guten konditionellen Zustand, kann beispielsweise ein System gewählt werden, das sehr lauflastig ist. So könnte im Fußballtraining unter anderem trainiert werden, wie der ideale Abstand zwischen den Mittelfeldspielern ist und wie die Viererkette verschiebt. Grundsätzlich kann ein gutes Stellungsspiel dafür sorgen, unnötige Wege zu vermeiden. Dann haben die Spieler mehr Kraft, um zu verschieben und die Räume eng zu halten. Handelt es sich um einen Profiverein, der gerade einen neuen Trainer eingestellt hat, kann es sein, dass dieser noch neues Personal benötigt, um seine Taktik umsetzen zu können.

3. Taktiktraining – Pressing richtig trainieren

Es gibt zahlreiche unterschiedliche Möglichkeiten, Taktiken im Fußballtraining einzustudieren. Viele Mannschaften werden nervös, wenn sie immer wieder stark unter Druck gesetzt werden und damit kein sauberes Aufbauspiel aufziehen können. Daher sollte auch das sogenannte Pressing regelmäßig in das Taktiktraining eingebaut werden. Hierbei nimmt das Team zunächst eine Grundordnung ein. Und zumeist gibt ein Spieler ein Kommando, worauf der Gegner so gut es geht unter Druck gesetzt wird. Beim Taktiktraining wird hierbei versucht, die Laufwege zuzulaufen, damit kein ordentlicher Aufbau mehr möglich ist.

Dadurch kommt die eigene Mannschaft im Idealfall an den Ball und kann selber einen Angriff starten. Wenn das Pressing erfolgreich durchgeführt wird, sieht die gegnerische Mannschaft keine andere Möglichkeit, als das Spielgerät weit wegzuschlagen. Grundsätzlich sollte hierfür beim Taktiktraining geübt werden, in bestimmten Situationen eine numerische Überzahl zu schaffen. Dadurch muss der Gegner den Fußball wegschlagen und kann daher auch nicht seine eigene Taktik aufziehen.

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4. Wieso ist Taktiktraining im Fußball so wichtig?

Damit eine Taktik im Fußball aufgeht, muss jeder Spieler bestimmte Laufwege und Verhaltensweisen trainieren. Denn nur wenn alle wissen, was sie zu tun haben, kann das Team Erfolg haben. Aus diesem Grund ist Taktiktraining im Fußball sehr wichtig. Jeder Bewegungsablauf muss regelmäßig geübt und verinnerlicht werden. Im Fußballtraining kann zum Beispiel die Offensive versuchen, die Viererkette der Defensive „aufzureißen“ und zu überwinden. Denn diese Situation wird es im Spiel immer Mal wiedergeben.

Daher sollte diese auch regelmäßig im Taktiktraining simuliert werden. Zum Beispiel ist es erforderlich, einen schnellen Doppelpass zu spielen, um hinter die Viererkette und zu einem Torabschluss zu kommen. Ideal ist es, wenn bei jeder Einheit so viele Spieler anwesend sind, dass jeweils elf Spieler gegeneinander antreten. Denn dann können die Einheiten so realistisch wie möglich gestaltet werden. Zudem lässt sich so auch ganz neben das Torwarttraining in das Fußballtraining integrieren.

5. Individuelles Taktiktraining beim Fußball erhöht die Erfolgsaussichten

Individuelles Taktiktraining in der Defensive

Natürlich muss das Taktiktraining im Fußball nicht nur auf den Kader und die vorhandenen Spieler, sondern auch auf die unterschiedlichen Positionen abgestimmt werden. So sollten zum Beispiel Stürmer andere Dinge verinnerlichen als Abwehrspieler. Dennoch muss im Fußballtraining auch immer im Kollektiv trainiert werden. Denn wenn die Angreifer beispielsweise vorne pressen, muss der Rest der Mannschaft dementsprechend nachrücken. Die Defensive muss hingegen beim Taktiktraining vor allem üben, wie sie sich in Zweikampfsituationen verhält und welche Wege durch ein passendes Stellungsspiel gespart werden können.

Denn beim Fußball kommt es in einem Spiel immer Mal wieder zu Situationen, in denen 1 gegen 1 gespielt wird. Der Abwehrspieler kann im Taktiktraining erlernen, wie er sich hierbei verhält und wie er verhindern kann, dass der Angreifer ihn mit einer einfachen Finte überlistet. Zudem ergeben sich im Fußball auch immer Mal wieder diverse Situationen, in denen es durchaus auch Sinn macht, dem Gegenspieler mehr Platz zu geben und nicht zu pressen. Im Taktiktraining sollte daher am besten eine Mischung aus Pressing und lockerem Verhalten trainiert werden. Denn jede Mannschaft braucht zwischendurch immer gewisse Ruhephasen und kann nicht, insbesondere wenn es sich um eine Amateurmannschaft handelt, das ganze Spiel pausenlos nach vorne drängen.

Individuelles Taktiktraining in der Offensive

Auch die Offensivspieler sollten ein individuelles Taktiktraining absolvieren. Unter anderem müssen sie verinnerlichen, wie sie sich richtig anbieten und freilaufen. Wenn der Gegenspieler sehr nah an dem Angreifer dran ist, muss eventuell eine plötzliche Finte in den Lauf integriert werden, um an den Fußball zu gelangen. Zu solchen Momenten kommt es sehr häufig bei sogenannten Standardsituationen wie zum Beispiel bei Einwürfen, Ecken oder Freistößen. Um sich den entscheidenden Vorteil zu verschaffen, sollten im Fußballtraining auch schnelle Richtungs- oder Tempowechsel trainiert werden.

Denn wenn beide Kontrahenten im vollen Lauf sind, können diese Bewegungen den Unterschied machen, um einen kleinen aber entscheidenden Raumgewinn zu erzielen. Daher spielt das Freilaufen und Anbieten im Taktiktraining der Offensive eine sehr wichtige Rolle. Ist der Stürmer dann im Besitz des Balles, sollten sich sofort wiederum einige Mitspieler anbieten. Um ihn weiterspielen zu können, muss er ihn allerdings erst einmal passend verarbeiten. Somit wird also klar, dass das Taktiktraining auch ein passendes Techniktraining voraussetzt. Natürlich müssen die Angreifer und Mittelfeldspieler aber auch im Verbund mit der Abwehr defensive Laufwege einstudieren.

6. Gruppen- und Mannschaftstaktik

Gruppentaktik

Neben dem individuellen Taktiktraining sollte beim Fußball auch regelmäßig in Gruppen und mit der kompletten Mannschaft trainiert werden. Denn in einem Spiel kommt es immer Mal wieder zu Situationen, an denen mehrere Personen beteiligt sind. Daher sollten auch diese regelmäßig im Fußballtraining simuliert werden. Grundsätzlich wird von einer Gruppe gesprochen, wenn mindestens zwei Personen anwesend sind. Im Taktiktraining wird versucht zu verinnerlichen, wie möglichst schnell in bestimmten Situationen im Fußball eine Überzahl geschaffen werden kann.

Allerdings sollten auch die beiden anderen Szenarien beachtet werden (Unterzahl und Gleichzahl). Im Idealfall werden beim Fußballtraining alle wichtigen Abläufe so automatisiert, sodass die Spieler diese im Wettkampf abrufen und anwenden können. Dies gilt sowohl für defensive wie auch für offensive Situationen. Wenn die Spieler untereinander wissen, wie der Nebenmann läuft, lassen sich Missverständnisse und damit auch Fehlpässe vermeiden. Im Taktiktraining können viele Gruppen-Situationen sehr ausgiebig geübt werden.

Mannschaftstaktik

Nachdem die einzelnen Komponenten der Individualtaktik und der Gruppentaktik ausgiebig trainiert wurden, sollten diese in die Mannschaftstaktik integriert werden. Das bedeutet zum Beispiel für die Defensive, dass sie zusammen mit der Offensive Laufwege einstudiert und zwar im Vorwärts- wie auch um Rückwärtsgang. Denn wenn die Stürmer vorne pressen, muss der Rest der Mannschaft nachrücken, da sonst zu große Lücken entstehen. Und diese können im Fußball genutzt werden, um den Gegner auszukontern. Die offensive Mannschaftstaktik beginnt bereits beim Spielaufbau in der eigenen Abwehr. Ohne diesen kann kein geordnetes Spiel entstehen.

Daher sollte er bei jedem Fußballtraining einstudiert werden. Denn dadurch lernen die einzelnen Spieler, wie sie laufen und wo sie sich anbieten müssen. Der Spielaufbau kann unter anderem ganz einfach mit einem Doppelpass in einem sogenannten Dreieckspiel oder auch als lang geschlagener Ball auf die Außen erfolgen. Wenn der Gegner seinerseits Pressing spielt, ist es durchaus auch gestattet einen Diagonalball nach vorne spielen. Hier gibt es also unterschiedliche Möglichkeiten, welche für die eigene Mannschaft die beste ist, hängt wiederum von den vorhandenen Spielertypen ab. Wenn diese den Fußball gewinnt, kann sie schnell umschalten und einen Gegenangriff starten. Denn zumeist ist der Gegner dann zunächst einige Sekunden ungeordnet. Dadurch ergeben sich eventuell Lücken, die einen überfallartigen Konter möglich machen.

7. Taktiktraining im Fußball – andere Sportarten als Vorbilder

Wer ein neues und möglichst effektives Taktiktraining zusammenstellen will, sollte hierbei nicht nur auf den Fußball achten. Vielmehr kann es Sinn machen, über den Tellerrand zu schauen und die Spielsysteme anderer Sportarten zu betrachten. Im American Football etwa gibt es nicht nur einen Trainer, sondern jeweils einen Übungsleiter für die Offensive, für die Defensive und auch für die sogenannten Special Teams. Dadurch ergeben sich im Taktiktraining ganz andere Möglichkeiten. Denn wenn der Trainer sich nicht um den Angriff, die Verteidigung und zusätzlich auch noch um das Torwarttraining kümmern muss, kann er ein weitaus gezielteres und deutlich effektiveres Programm durchführen.

Somit ist es sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis sich dieses System auch im Fußball durchsetzt. Nicht ohne Grund wird diese Sportart häufig auch als Rasenschach bezeichnet. Denn schließlich müssen auch beim Fußball die Spielzüge der Gegner möglichst genau hervorgesehen werden. Auch das lässt sich im Taktiktraining üben und verinnerlichen. Und wenn dies beherrscht und der Fußball erobert wird, werden die für die jeweilige Situation passenden Gegenangriffe einstudiert. Beim oben erwähnten American Football trainiert die Offensive die Spielzüge so lange, bis sie von allen Spielern fast schon im Schlaf beherrscht werden. Auch das lässt sich auf den Fußball übertragen. So kann das Taktiktraining zum Beispiel so gestaltet werden, dass die Offensive und die Defensive zunächst separat trainieren und erst danach aufeinandertreffen.

Der lange Ball

Auch wenn er zunächst nicht besonders sicher aussieht, kann auch ein langer Ball ein probates Mittel im Fußball sein. Allerdings sollte auch dieser im Taktiktraining geübt werden. Zudem muss der Empfänger möglichst groß und kopfballstark sein. Seine Aufgabe ist es, den Fußball zu verarbeiten und entweder an einen Mitspieler weiterzuleiten oder ihn aufs Tor zu bringen. Solange das Spielgerät in der Luft ist, positioniert sich der Stürmer zwischen den beiden Innenverteidigern. In der Zwischenzeit rücken einige Teamkollegen nach, um den sogenannten zweiten Ball zu gewinnen. Zudem sollte sich ein weiterer Spieler Richtung Tor orientieren und auf eine Verlängerung per Kopf spekulieren.

8. Wie sieht ein gutes und effektives Taktiktraining im Fußball aus?

Beim Aufwärmen wird zunächst einmal kein Fußball benötigt. Der Trainer sorgt dafür, dass die Spieler sich warmlaufen und dehnen. Denn kann er mit dem eigentlichen Fußballtraining beginnen. Welche Übungen möglich sind, hängt unter anderem auch von der Anzahl der anwesenden Spieler ab. Denn gerade im Amateurbereich kann diese schon relativ stark schwanken, insbesondere im Winter. Und dann müssen die Übungen beim Fußballtraining dementsprechend angepasst werden. Aber auch mit wenigen Spielern lassen sich einige taktische Dinge trainieren und einstudieren.

9. Welches Hilfsmittel stehen dem Trainer für das Taktiktraining zu Verfügung?

Der Trainer kann im Fußballtraining zahlreiche Hilfsmittel nutzen, um zusammen mit seinem Team unterschiedliche Taktiken zu üben, wie zum Beispiel Hütchen, Hürden oder Leibchen. Zudem kann er immer Mal wieder die Größe des Spielfeldes verändern, um bestimmte Situationen zu simulieren. Zum Beispiel kann auf sehr engem Raum trainiert werden, wie die Spieler sich mit einem Doppelpass aus einer komplizierten Situation befreien. Andersherum kann das Spielfeld auch vergrößert werden, um Kontersituationen zu trainieren, die im Fußball ebenfalls eine sehr wichtige Rolle spielen. Es gibt sogar Mannschaften im Profibereich, die sich auf diese Spielweise spezialisiert haben und diese im Taktiktraining immer wieder trainieren.

Das heißt, dass sie den Großteil der Partie sehr tief stehen und auf die Verteidigung setzen. Und immer dann, wenn der Fußball erobert wird, wird ein blitzartiger Gegenangriff gefahren. Eine Mannschaft, die diese Spielweise perfekt beherrschte, war Darmstadt 98 in der Saison 2015/2016. An dieser Defensivtaktik verzweifelten auch einige große Vereine, die eigentlich als klarer Favorit mit den Lilien ins Spiel gegangen waren. Somit kann es auch durchaus Sinn machen, beim Taktiktraining eine defensive Grundordnung einzuüben. Denn eventuell ist das Personal hierfür besser geeignet als für intensives Pressing.

10. Provokationsregeln und Taburäume

Ein Taburaum ist ein Bereich auf dem Platz, den die Spieler nicht, oder eventuell auch nur bestimmte Spieler, betreten dürfen. Dadurch lassen sich im Fußballtraining bestimmte Situationen besser simulieren und trainieren. Zudem werden auch bestimmte Automatismen einstudiert, was im Fußball von Vorteil sein kann. Wichtig ist hierbei, dass die Tabuzonen auch immer Mal wieder aufgelöst werden. Zum Beispiel müssen sich die Defensivspieler bei einem Angriff der Offensive am Sechzehnmeterraum aufhalten und dürfen den Bereich davor nicht betreten. Wenn sie allerdings den Fußball erobern, dürfen sie den ganzen Platz nutzen, um einen Konter zu fahren.

Zudem sorgen sogenannte Provokationsregeln dafür, dass die Spieler besser motiviert werden, das Training aktiv umzusetzen. Wenn dieser zum Beispiel im Spiel über außen liegt, lassen sich diese Spielzüge provozieren, indem beispielsweise Tore nach Flanken doppelt zählen. Allerdings sollte es auch erlaubt sein, Treffer aus der Zentrale zu erzielen. Eine weitere Steuerungsgröße im Fußballtraining ist natürlich auch der Gegenspieler. Wie bereits erwähnt, kann es Sinn machen, erst ohne einen solchen zu üben, bis alle Laufwege und Übungen perfekt beherrscht werden. Erst dann sollte auch ein Gegenspieler eingreifen, um möglichst realistische Bedingungen zu erzeugen. Hierbei wird zudem auch unterschieden, ob er aktiv in das Fußballtraining eingreift oder wie ein Dummie fest auf einer bestimmten Stelle verharrt.

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11. Taktiktraining im Fußball – Standards

Auch die sogenannten Standards sollten ihren Platz im Taktiktraining haben. Denn nicht selten sorgen diese beim Fußball für die Entscheidung. Ein sehr spezielles Beispiel, das allerdings nicht ganz funktionierte, ist der „verunglückte“ Freistoß-Trick von Thomas Müller bei der WM 2014 in Brasilien. Der Bayer tat so, als würde er beim Anlaufen stolpern.

Dabei war genau diese Fallbewegung im Taktiktraining einstudiert worden. Was für alle unwissenden Betrachter etwas komisch aussah, war genau so gewollt. Denn Müller begab sich nach seinem Stolperer sofort hinter die Mauer des Gegners, um dort frei zum Schuss zu kommen. Hätte dies wie gewollt funktioniert, hätten sicherlich viele Fußballfans nicht schlecht gestaunt. Dadurch wird klar, dass auch Standards (Einwürfe, Freistöße und Ecken) regelmäßig ein Teil des Fußballtrainings sein sollten. Denn wenn es gut läuft, lassen sich mit diesen Spielen entscheiden.

Spielphilosophie im Fußball schon früh vermitteln

Eine Mannschaft sollte eine klare Philosophie haben. An dieser orientieren sich sowohl der Trainer wie auch die Spieler. Zudem kann es auch Sinn machen, wenn ein ganzer Verein einer bestimmten Grundphilosophie folgt. Denn dann wissen eventuelle Neuzugänge (Spieler und Trainer) was auf sie zukommt und können dann entscheiden, ob ihnen das jeweilige Spielsystem zusagt. Einige große Vereine praktizieren dies schon seit vielen Jahren wie zum Beispiel der FC Barcelona (Spanien) oder Ajax Amsterdam (Niederlande).

Dort üben bereits die Jugendmannschaften im Taktiktraining das Spielsystem der ersten Mannschaft. Das macht auch durchaus Sinn, denn schließlich sollte jeder Nachwuchsspieler das Ziel haben, irgendwann einmal zum Profikader zu gehören. Und wenn es dann so weit ist, muss er sich nicht solange an die Taktik gewöhnen und kann sich sofort integrieren. Und wenn der Trainer dann bestimmte Anweisungen gibt, wissen die Nachwuchsspieler direkt, was er meint und können seinen Anweisungen folgen.

12. Ab welchem Alter ist Taktiktraining sinnvoll/nötig?

In den ersten Jahren macht es noch keinen Sinn, taktische Übungen in das Fußballtraining zu integrieren. Ab der E-Jugend sieht dies aber etwas anders aus. Denn dann sind die Kleinen bereits ausreichend aufnahmebereit und laufen nicht mehr lediglich alle zusammen hinter dem Ball her. Der Trainer kann das Fußballtraining immer Mal wieder durch einen Pfiff unterbrechen und dem Nachwuchs langsam erklären, wie es bessergeht. Mit den Jahren kann dann der Schwierigkeitsgrad etwas gesteigert werden. Am Anfang wird aber mit leichten Übungen begonnen. Auch das Torwarttraining kann ab der E-Jugend starten.

13. Fußballtraining – Grundordnungen und Spielsysteme

Im Fußball oder genauer gesagt im Taktikbereich wird unterschieden zwischen Spielsystemen und sogenannten Grundordnungen. Letztere beschreiben die statische Anordnung der Spieler, wie es zum Beispiel beim Anstoß der Fall ist. Und wenn das Spiel dann dynamisch wird und die Fußballer sich bewegen und ihre individuellen Positionen einnehmen, wird von einem Spielsystem gesprochen. Dieses kann sich grundsätzlich von einer Grundordnung unterscheiden. So kann eine Mannschaft im Fußballtraining zum Beispiel einstudieren, dass sie in einem 4-4-2-System beginnt und je nach Verlauf des Spiels dann auf ein 4-1-4-1-System umstellt. Denn wie bereits erwähnt, ist es sehr wichtig, dass mehrere Taktiken trainiert werden, um dementsprechend reagieren zu können, wenn es einmal nicht so gut läuft.

14. Taktiktraining im Fußball – positionsabhängige Übungen

Taktiktraining für den Torwart

Wie bereits erwähnt, sollte auch das Torwarttraining regelmäßig in das Training integriert werden. Denn auch der Keeper sollte beispielsweise wissen, wie er den Fußball bei einem schnellen Konter spielen muss und wann es sinnvoller ist, den nächsten Mann anzuwerfen. Grundsätzlich hat er eine Sonderstellung innerhalb einer Fußballmannschaft. Dennoch muss auch er taktisch geschult werden, damit das Team erfolgreich sein kann. Unter anderem kann das taktische Torwarttraining folgende Übungen beinhalten:

  • ideale Orientierung im Strafraum
  • ideale Orientierung auf der Torlinie
  • Fußball fangen und abstoßen oder besser fausten
  • Stellungsspiel als letzter Mann
  • Mauer stellen
  • Abfangen von Flanken und schnelles Umschaltspiel
  • weite und dennoch genaue Abschläge und Abstöße

Das Stellungsspiel eines Torwarts wird vor allem davon beeinflusst, wie gut er sich im Strafraum orientieren kann. Er muss seine Position immer wieder verändern und damit auf alle Situationen eines Spiels passend reagieren. Dadurch kann er beispielsweise einen hohen Ball fangen und diesen schnell nach vorne schlagen, wodurch die gegnerische Mannschaft weitestgehend überspielt wird und dementsprechend nicht eingreifen kann. Und wenn der Torwart das Tor verlässt, um sich als letzter Mann aufzustellen, sollte er wissen, wo er sich genau befindet. Denn wenn der Gegner seinerseits einen Gegenangriff startet, muss er möglichst schnell zurücklaufen.

Und auch bei den oben erwähnten Standardsituationen, wie zum Beispiel bei einer Ecke oder einem Freistoß, muss ein Torwart eine gute Orientierung haben. Denn hierbei muss er den Zeitpunkt genau abpassen, wann er aus dem Gehäuse kommt und den Ball klärt. Wenn er zu früh oder zu spät ist, sieht das nicht nur unbeholfen aus, sondern kann auch einen Gegentreffer zur Folge haben. Daher sollte auch das in dem Taktiktraining gemeinsam mit der Mannschaft trainiert werden. Hierbei können sich beispielsweise die Stürmer und offensiven Mittelfeldspieler im Sechzehnmeterraum aufhalten, wobei immer wieder abwechselnd Flanken von links und rechts kommen. Dabei kann der Torwart ideal trainieren, wann er aus dem Tor kommen und zum Ball gehen muss. Unterstützt wird er hierbei von den Verteidigern und den defensiven Mittelfeldspielern.

Taktiktraining der Verteidiger

Die Verteidiger spielen im Fußball entweder in einer Mann- oder in einer Raumdeckung. Dementsprechend unterschiedlich fällt auch das taktische Training aus. Zudem kommt es auch darauf an, ob es sich um einen Innen- oder einen Außenverteidiger handelt. Ersterer muss trainieren, wie er die Mitte zumacht und den Stürmer an einem Torschuss hindert. Der Außenverteidiger hat dagegen die Aufgabe, den Außenstürmer des Gegners am Flanken zu hindern. In beiden Fällen ist ein gutes Stellungsspiel sehr wichtig. Und genau dieses kann im Mannschaftstraining ideal trainiert werden. Eine Viererkette muss gut harmonieren und jeder einzelne Part sollte wissen, wo er stehen muss.

Taktiktraining der Mittelfeldspieler

Mittelfeldspieler haben sowohl einige Offensiv- wie auch einige Defensivaufgaben. Das bedeutet, dass sie auf dem Platz sowohl mit der Abwehr wie auch mit dem Angriff ideal harmonieren müssen. Sie sollten verschiedene Lösungen finden und entscheiden, ob nach vorne oder nach hinten gespielt wird. Wenn der Gegner das Mittelfeld zustellt, sollten sie in der Lage sein, die Situation mit einem einfachen Doppelpass aufzulösen. Zudem muss im Taktiktraining auch die Seitenverlagerung (flach und durch die Luft) trainiert werden. Viele Mannschaften, die mit vier oder fünf Mittelfeldspielern spielen, sollten mehrere Taktiken einüben. Oft wird hierbei mit zwei sogenannten Sechsern gespielt, die den Mannschaftskollegen den Rücken freihalten und das Bindeglied zwischen dem Mittelfeld und der Abwehr darstellen.

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Taktiktraining der Sturmspitzen

Nicht selten sind die Sturmspitzen auf sich alleine gestellt. Daher sollten sie möglichst groß und robust sein, um sich gegen die Abwehrspieler durchsetzen zu können. Im Training müssen immer wieder Steilpässe trainiert werden, damit diese genau in den Lauf des Angreifers kommen. Denn dann ist es für die Verteidiger sehr schwer, an den Ball zu kommen. Eine weitere Übung des Taktiktrainings sollte es sein, den Stürmer hoch anzuspielen. Dadurch muss er den Ball sicher verarbeiten und weiterspielen. Am Anfang wird diese noch ohne Gegenspieler durchgeführt. Wenn die Sturmspitze aber die Bälle sehr gut verarbeitet, können ihn zwei Mannschaftskollegen bei der Ballannahme behindern. Dadurch wird die Situation in einem Fußballspiel simuliert, die entsteht, wenn der Ball lang nach vorne geschlagen wird.

Taktiktraining des Liberos

Auch wenn dieser Spielertyp im Profibereich nur noch sehr selten zu finden ist, wird er im Amateurbereich immer noch sehr häufig aufgestellt. Der Libero befindet sich hinter der Abwehr und stellt sozusagen eine zusätzliche Absicherung dar. Sehr erfolgreiche Beispiele waren Mathias Sammer und Franz Beckenbauer. Beide waren in der Lage, den Ball abzufangen und die Gegner abzulaufen. Zudem griffen sie auch immer Mal wieder mit an und waren durchaus torgefährlich. Im Fußballtraining kann unter anderem einstudiert werden, wann der Libero sich hinter der Abwehr aufhält und wann auch er herausrückt, um auf Abseits zu spielen. Gerade, weil heutzutage zumeist mit einer Viererkette und keinem letzten Mann mehr gespielt wird, kann dies eine Taktik sein, um den Gegner zu verwirren. Denn der Libero kann sich beispielsweise bei eigenem Ballbesitz als zusätzlicher Mittelfeldspieler in das Angriffsspiel einschalten und so im Idealfall für Überzahl sorgen.

15. Welche allgemeinen Taktik-Übungen gibt es?

Neben den positionsabhängigen Übungen gibt es auch einige Übungen, die sich für jeden Fußballer eignen. Einige dieser werden nun vorgestellt.

1. Dreiecksbildung

Für die sogenannte Dreiecksbildung wird zunächst ein ungefähr 25 x 25 Meter großes Spielfeld mit Hütchen abgesteckt. Auf den Grundlinien werden jeweils zwei Minitore aufgestellt. Der Trainer teilt zwei Teams mit je vier Spielern ein und bestimmt einen neutralen Spieler. Das Ziel ist es, in eines der beiden Tore zu treffen. Der neutrale Spieler schließt sich hierbei jeweils der Mannschaft an, die gerade im Ballbesitz ist. Dadurch entsteht eine leichte Überzahl, mit der sich die Gegner im Idealfall ausspielen lassen.

Hierbei nimmt die angreifende Mannschaft immer wieder neue Dreieckspositionen ein. Denn diese können auch in einem Spiel den entscheidenden Unterschied machen und einen Raumgewinn ermöglichen, der benötigt wird, um eine Chance zu kreieren und im Idealfall auch ein Tor zu schießen. Bei dieser Übung ist es sehr wichtig, dass die Spieler die Rautenformation möglichst die ganze Zeit über beibehalten. Bei einem eventuellen Ballverlust werden die Räume sofort verengt und bei einer Balleroberung wieder vergrößert. Wichtig ist, dass während der gesamten Zeit ein möglichst hohes Tempo eingehalten wird. Denn in einem offiziellen Spiel kann es durchaus öfter nacheinander zu einer solchen Situation kommen. Daher sollte die Kondition ausreichen und keinesfalls bereits nach einem Ballverlust nachlassen.

2. Eins gegen eins

Noch etwas extremer wird es, wenn eins gegen eins gespielt wird. Aber auch das kommt immer wieder in einem Spiel vor und sollte durchaus regelmäßig trainiert werden. Natürlich wird das Spielfeld deutlich verkleinert im Gegensatz zu der vorherigen Übung. 20 x 15 Meter sind ausreichend, um die beiden Kontrahenten an ihre Grenze zu bringen. Hierfür teilt der Trainer wiederum zwei Mannschaften mit jeweils vier Spielern ein. Diese stellen sich gruppenweise neben einem der beiden Minitore auf.

Der Trainer entscheidet kurzfristig, wer gegen wen antritt, wer angreift und wer verteidigt, ruft dies laut in die Runde und wirft den Ball in das Spielfeld. Das Duell wird so lange fortgesetzt, bis einer der beiden Gegner zum Torabschluss gekommen ist. Sollte der Abwehrspieler vorher den Ball erobern, darf er kontern und versuchen ein Tor zu erzielen. Um die Motivation etwas zu steigern, kann der Trainer mitzählen, welches Team mehr Treffer erzielt hat. Die Verlierer-Mannschaft muss dann zum Beispiel drei Strafrunden laufen oder 20 Liegestütze machen.

3. Überzahlspiel

Der Trainer steckt ein ungefähr 20 bis 30 Meter großes Feld mit Hütchen ab und stellt jeweils ein Minitor auf die Grundlinien. Vor diesen markiert er mit Hütchen eine fünf Meter tiefe Schusszone. Gespielt wird drei gegen zwei, um wieder eine Überzahlsituation zu erhalten. Hierbei steht ein Abwehrspieler (der Unterzahlmannschaft) in der oben erwähnten Schusszone und deckt das Tor ab, während sein Kollege versucht die Passwege der gegnerischen Mannschaft zuzustellen. Bevor ein Tor erzielt werden kann, muss allerdings jeder Spieler aus dem Dreier-Team den Ball berührt haben. Zudem muss sich der Schütze hierfür in der Schusszone befinden, ansonsten wird der Treffer nicht gezählt.

16. Taktikbesprechung im Training

Wenn dem Coach beim Fußballtraining einige Dinge auffallen, die nicht so laufen, wie er es sich vorgestellt hat, sollte er die Übung unterbrechen. Wenn er pfeift oder anderweitig eingreift, müssen alle Spieler unbedingt sofort stehen bleiben, damit er ihnen zeigen kann, was falsch war. Anders als in einem Spiel kann er dies während des Trainings immer wieder tun. Eventuell nimmt er auch eine Taktiktafel zur Hand und erläutert seinen Schützlingen auf diese Weise was er meint. Der große Vorteil ist, dass sofort getestet werden kann, ob das Team seine Änderungen verstanden hat und wie gewünscht umsetzt. Bei jeder Taktikbesprechung sollten alle Beteiligten gut zuhören und nachfragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben.

Welchen Sinn haben Taktikbesprechungen?

Vor einem jeden Spiel versucht der Trainer, eine auf den Gegner zugeschnittene Taktik zu entwickeln. Hierbei stehen ihm zahlreiche unterschiedliche Spielsysteme zur Verfügung, die er auch noch individuell anpassen kann. Die Taktikbesprechung kann vor dem Spiel oder auch in der Halbzeit stattfinden. Einige Bundesliga-Vereine platzieren am Spielfeldrand einige Kameraleute. Diese sammeln und schneiden wichtige Spielsituationen zusammen und stellen diese dem Trainer zur Verfügung.

Und der kann seinen Spielern dann bildlich zeigen, was sie falsch gemacht haben. Findet die Besprechung vor dem Spiel statt, hat das Team eine Taktik, an der es sich orientieren kann. Diese wird von dem Trainer und seinem Stab anhand von Daten und älteren Spielen entwickelt. Dennoch kann es immer Mal vorkommen, dass die Gegner ganz anders als erwartet spielen. In diesem Fall kann der Trainer lediglich von außen einige Dinge ändern aber kann nicht wirklich Einfluss nehmen. Daher sollte er bei der nächsten etwas längeren Unterbrechung seinen Kapitän oder einen anderen Führungsspieler an den Spielfeldrand rufen und ihm einige Änderungen mitgeben, die dieser dann seinen Mannschaftskollegen mitteilt. Alles Weitere muss er dann in der Halbzeit ansprechen.

Welche Inhalte können in einer Taktikbesprechung vorkommen?

Es gibt unterschiedliche Dinge und Themen, die in einer Taktikbesprechung angesprochen werden können, wie zum Beispiel:

    • die Taktik im Allgemeinen
    • die Formation
    • die Ausrichtung der Mannschaft
    • das Verhalten bei Standardsituationen (Bestimmung der Schützen, Spieler auf der Linie bei Freistößen und Ecken oder beide Pfosten frei?)
    • wer sichert bei Angriffen die eigene Hälfte ab?
    • gegnerbezogene Faktoren (zum Beispiel einen bestimmten Spieler in Manndeckung nehmen oder bevorzugt über die eine oder die andere Seite angreifen)
        Natürlich können auch viele weitere Dinge in einer Taktikbesprechung thematisiert werden. Und die oben aufgelisteten Punkte müssen auch nicht alle zur Sprache kommen, sondern nur, wenn der Trainer der Meinung ist, dass bestimmte Dinge geändert werden müssen. Wenn zum Beispiel bereits zwei Tore durch Ecken gefallen sind, sollten die Pfosten eventuell doch besetzt werden. Gleiches gilt für den Fall, dass ein defensiver Mittelspieler den offensiven Mittelfeldspieler des Gegners nicht in den Griff bekommt und dieser daher schon mehrfach Chancen vorbereiten konnte. Allerdings sollte eine Taktikbesprechung niemals ein persönlicher Angriff auf einzelne Spieler sein, weil diese eventuell ein schlechtes Spiel oder Training absolvieren.

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